So, nun finde ich endlich mal wieder etwas Zeit um Euch ein wenig von meiner Reise zu Berichten. Die letzte Woche war sehr turbulent und mit so einigen Erfahrungen gespickt. Weiss gar nicht wo ich beginnen soll, soviel war los… Das eine oder andere wird sich wenig spannend anhören, doch es war dies auf jeden Fall! Habe Land und Leute, ob gewollt oder ungewollt, näher kennen gelernt. So beginnen wir doch auf dem Weg nach Bandung:
Die Fahrt mit meinem Privat Chauffeur von Jakarta nach Bandung war sehr gut um einmal das Land zu sehen und nicht nur die Städte. So kamen wir an unzähligen Reisfeldern, Reisterrassen, Bergen, Landdörfern, Vulkanen, Wälder und all das, was das Landesinnere zu bieten hat vorbei. Ich war froh, die Stadt Jakarta verlassen zu können. Wie ich bereits geschrieben hatte, fühlte ich mich da nie richtig wohl…kaum aus der Stadt raus wurde das Land auch ganz anders. Weg von den Millionen von Menschen, die in einem Zustand leben, den wir uns nicht vorstellen können und wollen. Ehrlich gesagt, geht es unseren Obdachlosen besser, alles denen die in Jakarta ein Dach über dem Kopf haben. Dies ist auf jeden Fall mein Eindruck. Eine Tageszeitung kostet ungefähr 25 Rappen. Diese können sich hier die wenigsten leisten. Die Häuser bestehen aus Karton und einem Wellblech als Dach. Platz, Hygiene oder so was ist hier alles ein Fremdwort…
Nun, ich also aus der Stadt raus und lerne die wunderbare Landschaft des Landes kennen. Viele Farben leuchten mir entgegen. Von roter Erde bis saftige grüne Wiesen über riesige Flächen von Reisfeldern bis zu Lava Gestein und Boden. Palmen, Mandelbäume, Teesträucher, Tabakfelder alles ist vorhanden. Die Strassen sind in einem miserablen zustand, für unsere Verhältnisse. Für ihre Verhältnisse hingegen fahren wir auf den besten Strassen die das Land zu bieten hat. Wenn keines der oben erwähnten Dinge an meinen Augen vorbei flitz, dann ist es bestimmt eine Fabrik eines Motoren Herstellers. Entlang der Strasse findet man immer wieder Fabriken von Honda, Toyota, Suzuki, Hyundai und wie sie alle heissen.
Endlich sehe ich das, was ich von diesem Land sehen wollte. Ich geniesse die Fahrt in vollen Zügen.
Dem Routenplaner zufolge sollte die Fahrt etwa 1 Stunde und 50 Minuten betragen. Nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten nimmt der Verkehr merklich zu, so dass ich davon ausgehe, dass wir uns Bandung langsam nähern. Die Häuser am Strassenrand nehmen auch wieder zu und anstelle grüner Wiesen, Pflastern die unzähligen Werbe Plakate die freien Stellen zu. Und so ist es dann auch, die „Maut-Stelle“ für Bandung. Mein Chauffeur beginnt auf einmal mit dem Kassier an zu Diskutieren. Ich verstehe zwar kein Wort, aber ich ahne, dass er nach dem Weg zu meinem Hotel fragt. An der Gestik des Kassiers ist dies sogar mit grösster Wahrscheinlichkeit so. Kaum ist die Mautstelle passiert, stehen wir mitten in der Stadt. Der Verkehr ist wieder so brutal wie in Jakarta. Nur sehen hier die Häuser eher wie Häuser aus und es ist irgendwie Sauber hier. Naja, Sauber kann man dies nicht nennen aber es sieht sicherlich gepflegter aus als in Jakarta. Ich fühle mich auf jeden Fall wohler hier…
Der Fahrer hält nun an jedem möglichen Ort und fragt nach dem Weg. Wir fahren Richtung Berg und diesen dann auch hinauf. Selbst hier sehen die Häuser gepflegter aus als noch in Jakarta. Auch wenn sie nicht den Luxus haben und sind, sie sehen nach Häuser aus!
Nach etwa einer ¾ Stunde den Berg hinauf fahren kommen wir an meinem Ziel für die nächsten Tage an. So Checke ich an der Rezeption ein. Der Mann vom Frontoffice erklärt mir dann, dass im Hotel zur Zeit so gut wie nicht funktioniert. Es hat nämlich ein heftiges Gewitter gegeben. Der Blitz hat genau in Ihre Leitung eingeschlagen. Kaum noch warm Wasser, Licht, Satelliten Verbindung tot, Telefon geht nur bis Bandung, Spa und Wellness Bereich komplett zu. Essen zubereiten ist nur bedingt möglich. Klimaanlagen funktionieren gar nicht und so weiter…So Frage ich, ob es eine Alternative gibt. Dieser meint, etwa 10 Minuten von hier den Berg entlang, gibt es ein Resort an dem alles funktioniert. Bis dahin funktioniert auch das Telefon, so stellt er mir die Frage, ob er da für mich um ein Zimmer fragen soll. Ich stimme dem zu, da es etwa eine Woche dauert, bis das Hotel wieder „normal“ Betrieb aufnehmen kann. Das andere Hotel hat ein Zimmer frei, wenn auch vorerst erst für eine Nacht und dies in einer „kleinen Suite“. Das kostet mich doch etwa 12 Franken mehr als ich hier bezahlt hätte! Ich stimme dem Zimmer zu, in der Hoffnung heute wenigstens noch Internet Zugang zu bekommen, um für die kommenden Nächte noch ein Zimmer zu finden…
Ich werde vom Hotel eigenen Bus im „abgestürzten“ Hotel abgeholt und ins neue Hotel gefahren. Beziehe mein Zimmer und habe einen Balkon mit der Aussicht über die ganze Stadt Bandung.
Auch sonst bin ich hier wohl im Palace von Bandung gelandet. Der eigene Butler fehlt, sonst ist hier alles vorhanden!
Das Hotel ist wunderschön gemacht, alles sehr Edel, in Indonesischem Stil gehalten und in den Berg hinein gebaut. So brauche ich vier verschiedene Lifte, dass ich zu meinem Zimmer komme, dass ganz unten im Hang liegt. Wenn es für mich schon ein Luxus Hotel der Extra Klasse ist, was ist es wohl für die einheimischen?
Die Internet Verbindung ist sehr schlecht und sehr langsam. Ich finde trotz allem nach etwa drei Stunden „Surfen“ endlich ein freies Zimmer in Bandung. Es scheint wirklich die ganze Stadt ausgebucht zu sein. Die Bestätigung für die Buchung des Zimmer folgt etwa 1 Stunde später per Mail. So bin ich doch wieder etwas beruhigter und freue mich auf die nächsten Tage um meine Reise durch Indonesien weiter zu Planen. Ich sitze also vergnügt auf meinem Balkon sehe über die Stadt hinweg und dem nächsten drohenden Gewitter entgegen…
Am nächsten Morgen, nach einer gemütlichen Runde Schwimmen im Pool und einem ausgiebigem Frühstück, begebe ich mich nochmals Online um meine Mails abzurufen, um zu sehen, wann ich nun in diesem Hotel abgeholt werde. Leider keine Mail des Hotels. So gehe ich an die Rezeption, dass diese mir im Hotel anrufen können um mir die Informationen zu geben, die ich möchte. Der nette Herr an der Rezeption streckt mir auf einmal den Hörer entgegen. In gebrochenen Englisch probiert mir die Frau in der Leitung zu erklären, dass sie keine Buchung auf meinen Namen hätte und das Hotel sei seit mehr als 2 Wochen ausgebucht. Ich erkläre ihr, dass ich im Besitz einer Bestätigung sei und einen“ Voucher“ vom Hotel per Mail bekommen hätte. Dies beeindruckt die Frau, die etwas unter Stress zu stehen scheint, wenig. Nur diese Bestätigung habe ich natürlich im Zimmer und die Einzelheiten darauf kenne ich nun mal nicht auswendig, so dass ich ihr sage, ich hole mir die Einzelheiten der Bestätigung und werde sie erneut kontaktieren. Ich lege also den Hörer auf und will mich zu meinem Zimmer begeben, als der überhaupt nicht gestresste, nette Herr der Rezeption, mir mitteilt, dass er soeben ein Stornierung erhalten hätte ich könne wahrscheinlich noch um 2 Tage verlängern, wenn ich dies möchte. Ich müsse einfach mein Zimmer wechseln. So sage ich ihm, ich müsse nur kurz abklären, was genau mit dem anderen Zimmer ist, damit ich nicht doch zwei Zimmer auf einmal habe…
Ich begebe mich also auf mein Zimmer. Sende die Bestätigung an das Hotel und an den Online Dienst, bei dem ich das Zimmer Gebucht habe. Nach einer halben Stunde habe ich von beiden immer noch keine Antwort. Mittlerweile ist es halb Zwölf Uhr und bis am 12 Uhr muss ich ausgecheckt haben…So begebe ich mich mit den Details erneut an die Rezeption, die wiederum für mich im Hotel anrufen soll. Die gestresste Frau versichert mir erneut am Telefon, dass es trotz der Bestätigung keinerlei Möglichkeiten gäbe, bei ihnen einzuchecken. So beschliesse ich, im Hotel wo ich mich befinde um 2 Nächte zu verlängern und die Zeit nutzen werde, weiter zu Planen oder wieder ein neues Hotel in Bandung zu finden. Aber wie das Schicksal so spielt, meint nun der „Rezeptionist“, dass soeben 2 Personen das Zimmer am besichtigen seinen. Wenn ihnen das Zimmer Zusage, sei es halt weg. Er hätte sonst kein Zimmer mehr. Naja, eben Schicksal, denn das Zimmer wird von den 2 Personen umgehend gebucht. Somit muss ich im Eiltempo mein Zimmer räumen und auschecken. Beim auschecken fragt er mich, ob er für mich ein paar anrufe in Bandung tätigen soll und darf. Dies macht er dann auch. Nach(nicht übertrieben!) 25 anrufen gibt selbst er auf. Er meint keine Chance! Ich solle doch nochmals im Internet versuchen etwas zu finden. Solange soll ich doch auf der Terrasse Platz nehmen, auch in der Hoffnung, dass bei ihm noch ein Zimmer storniert werde. Mit anderen Worten, ich stehe mit Sack und Pack auf der Strasse!
Da ich kein offizieller Gast mehr in diesem Hotel bin, habe ich nun auch kein zugriff mehr auf ihren Hotspot. So versuche ich einen weiteren Hotspot zu finden. Diesen finde ich dann auch. Einer der Stadt mit einem sehr miserablen Empfang. So macht sich die Suche nach einem Zimmer auch nicht wirklich einfacher… Auf allen Webseiten die ich besuche gibt es mehrere Hotels, die angeblich noch freie Zimmer haben. Diese werden alle angerufen, vergebens. Ich sehe aber auf allen Seiten immer wieder das Hotel, das „lahm“ gelegt ist. So beschliesse ich, als letzte Hoffnung, bei denen anzurufen. Vergebens, auch die sind dank der Überbesetzung der Hotels der Stadt, ebenfalls ausgebucht! So beschliesse ich, ein Taxi zu bestellen, dass mich zu einem Reisebüro oder Tourist Info Büro bringen soll. Doch bei denen, die ich im Internet gefunden habe, ist entweder geschlossen, nur ein Briefkasten vorhanden und das Büro weit ausserhalb der Stadt oder es existiert gar nicht erst. Dank den nützlichen Infos aus meinem Reisebüro in der Schweiz, weiss ich, dass es ein Nachtzug von Bandung nach Yogyakarta gibt. So beschliesse ich, abends um sieben, mich zum Bahnhof fahren zu lassen. Da bekomme ich auch ein Billet nach Yogyakarta. Dieses kostet mich gerade mal 25 Franken, was hier angeblich sehr viel und teuer ist auch wenn die Zugfahrt die ganze Nacht, bis am halb fünf in der früh, quer durch Indonesien führt. Ich wäre gerne noch in Bandung geblieben und hätte ein wenig „Shopping“ betrieben. Bandung ist eine sogenannte Industriestadt. Hier werden hauptsächlich Jeans hergestellt und genau solche hätte ich gerne von hier mitgenommen!
Aus Dokumentationen im Fernsehen ist das Reisen hier mit dem Zug ja bereits bekannt, dass diese Masslos überfühlt sind und Menschen auf den Dächern aus dem Fenster hangend usw. versuchen an ihr Ziel zu kommen. Dies scheint bei diesem Nachtzug nicht so der Fall zu sein. Dieser ist zwar gut gebucht, aber da ich 1. Klasse Reise, ist diese nicht ganz so überfüllt wie die zweite Klasse... Die erste Klasse ist sogar Klimatisiert und es liegt ein Kissen und eine Decke für mich auf meinem reservierten Platz bereit. Da es bereits Dunkel war, als ich am Bahnhof ankam, sehe ich leider nur wenig vom Lande. So versuche ich ein wenig zu schlafen. Dies ist aber nicht so einfach…Fenster und Türen stehen offen. Kaum losgefahren wird man nach Essen (natürlich Reis) gefragt und so weiter. Der Zug ist voll mit Kindern, für die ist es eine riesen Geschichte mit der Bahn Reisen zu dürfen. So erfahre ich dann auch, warum alles und überall ausgebucht ist. Die grossen Ferien haben im ganzen Land begonnen!
Die Kinder toben sich, die ganze Nacht hindurch, auf den ganzen Zug verteilt aus, wie es ihnen gleich danach ist. Niemand stört sich scheinbar daran. Die Kinder hingegen machen einen mehr als sehr glücklichen Eindruck, auch wenn sie nur sehr wenig haben, scheinen sie sehr zufrieden zu sein, mit dem was sie haben und geniessen es, sich so richtig austoben zu können und zu dürfen…
Geraucht werden dürfte hier eigentlich nicht. Aber auch dies scheint niemanden zu stören. So stehen duzende Menschen bei den Eingängen und ziehen genüsslich an ihren Glimmstängeln. Dies riecht auch so, nicht etwa nach Rauch, sondern nach ihren Gewürz Zigaretten. Hier wird entweder Zigaretten mit Nelken Geschmack geraucht oder Menthol. Was anderes wird hier kaum geraucht. Die Nelken oder auch andere Gewürz Zigaretten schmeckt man dafür Meilen weit…
So komme ich früh morgens, so gegen 04.15 Uhr am Bahnhof von Yogyakarta an. Die Stadt scheint noch am schlafen zu sein. Nicht aber die unzähligen Leute die einem ein Taxi, ein Gepäckträger oder was auch immer zuhaben möchten. Hier läuft alles über zwischen Geschäfte. Einen direkten Handel habe ich hier noch kaum erlebt. So kommt es, dass für alles einen zwischen Handel betrieben wird. Wenn du also ein Zugticket haben möchtest, wirst du es bekommen, aber über drei Personen…
Aber hier ein Hotel zu finden wird genau so schwierig werden, dies wird mir schnell klar. Auch durch die vielen Personen, die einem was „andrehen“ wollen, versuchen dies mir klar zu machen. So begebe ich mich in den MC Donalds der direkt an der Maliborostrasse liegt. Diese Strasse ist eine der bekanntesten in der ganzen Stadt. Hier sind die meisten Läden und das grösste Einkaufzentrum weit und breit untergebracht. Ich hoffe hier einen Internetzugang zu bekommen, doch vergebens. Ich schlürfe also an meinem Kaffee, oder wie man diese Brühe auch nennt , und überlege, wie es weiter geht. Nun bin ich in Yogyakarta, aber immer noch auf der Strasse…Handy und Laptop konnte ich in Bandung auf der Hotelterrasse wenigstens noch heimlich voll aufladen. Habe einfach einen Stecker, wo Lampen eingestöpselt waren, angezapft. So habe ich via Handy mir eine Internetverbindung heraus gesucht und das erste Hotel das ich finden konnte, das angeblich freie Zimmer hat, per Taxi angesteuert. Doch auch hier keine Zimmer mehr frei. So frage ich den Portier, ob er etwas wisse. Er läuft zu ein paar benachbarten Häusern und kommt gut 10 Minuten später zurück und meinte, er hab da ein Zimmer für mich. Sein Kollege werde mich per Motorrad hinbringen. In der Zwischenzeit habe ich wiederum per Handy versucht eine Internetverbindung herzustellen, diesmal ohne Erfolg. Kein Handy Netz vorhanden. So sage ich mir, anschauen kostet(ausser der Vermittlungsgebühr ;-)) nichts. Ich setzte mich mit meinen ganzen Taschen auf das Motorrad und ab geht’s… Die Gebühr kostet mich gut und gerne 70 Rappen, inkl. Fahrt natürlich. Doch das Zimmer ist nicht wirklich ein Zimmer. Es hat vier Wände und sowas wie ein Bett darin. Keine Türe, kein Fenster, kein Bad…einfach nichts, ausser einer zerlöcherten Matratze! Ich bedanke mich für das Angebot und versichere ihnen, wenn ich bis zum ein dunkeln nichts passendes gefunden hätte, gerne auf ihr Angebot zurück kommen werde. Aber in einer solchen Gegend, ohne abschliessbare Türe und so…mmmhhh, ist mir dann doch zu unsicher. So bitte ich meinen Fahrer, mich an die „Hauptstrasse“ zurück zu fahren und ich werde zu Fuss weiter ziehen um etwas geeignetes zu finden.
Ich bin also wieder an einer der grösseren Strassen angekommen und fange an zu laufen. Alle Hotels in dieser Strasse befrage ich, bekomme aber immer dieselbe Antwort: „wir sind voll“. So beschliesse ich, mir wiederum ein Taxi zu nehmen, denn ich bin bereits wieder vollkommen durchnässt mit Schweiss. Es sind gut und gerne 32 Grad, auch wenn es kurz nach sieben in der Früh ist. Das brauchte keine 1 ½ Stunden um mich so durchnässen…:-) .
So sitze ich im Taxi und fahre zurück zu dem MC Donald von früh morgens, um etwas zu trinken und mein Wasserhaushalt wieder ein wenig ins Gleichgewicht zu bringen. Doch bevor ich den MC Donalds betrete fällt mir ein weiteres Hotel auf. Das Ibis an der Malioboro Road. Fragen kostet diesmal wirklich nichts, sage ich mir. So gehe ich einfach hinein und frage an der Rezeption.(einfach hinein ist Gut, dies gleicht einem Sicherheitstrakt hier!). Die freundliche Dame am Empfang meint, Sie hätte soeben eine Stornierung bekommen. Für drei Nächte wäre es also möglich, ein Zimmer zu bekommen. „Nicht lange überlegen“ sage ich mir und „kaufe“ das Zimmer. Es ist erst kurz nach 8, so dass ich eben noch bis so um 13 Uhr die Zeit vertreiben muss, ehe ich das Zimmer beziehen kann.
Das Gepäck kann ich wenigstens an einem sicher Ort lassen zur Aufbewahrung. Es ist wirklich unglaublich wie hier das Sicherheitspersonal einem durchsucht. Es kommt kein Auto vor das Hotel, dass nicht mit einem Spiegel unter dem Auto abgesucht worden ist. Keine Person betritt das Hotel oder das Einkaufszentrum ohne seine Taschen gezeigt und mit einem Scanner abgetastet worden zu sein. Wie am Flughafen geht es hier zu und her. Auf eine weise ja sehr schön zu wissen, dass es diese Kontrollen gibt und man sich sicher fühlen darf, auf der anderen Seite zeigt es einem aber auch auf, wie es „da draussen“ wirklich zu und her geht, das es diese Massnahmen überhaupt erst braucht….
In der Vorfreude auf eine Dusche und ein sauberes Bett ziehe ich wieder von dannen und gehe Richtung der berühmten Strasse. Langsam scheint auch diese zu erwachen und die ersten Geschäfte fangen an ihre Türen zu öffnen. Was heisst Türen. Türen gibt es hier nicht. Es wird alles aus Kartons ausgepackt und auf dem Gehweg deponiert. Die, die es etwas besser haben, öffnen ihre Garagentore und darin befindet sich dann eben keine Garage sondern Ihr laden. .. Darin wird alles Mögliche verkauft. Von Matratzen über Motorräder, Benzin, Leder, Stoffe, Schmuck, selbst gebasteltes aus Metall, Leder und „Abfall“, Pneus, Ziegelsteine usw. Zahlreiche Läden führen Schuhe, Kleider und massenhaft T-Shirts. Doch etwa 10 verschiedene, mehr nicht. Und dies alle 200 Meter. Auch bei den Schuhen sieht es nicht anders aus. Alle 200 Meter hat man das Gefühl, wieder am gleichen Ort zu stehen. Erst wenn man die Malioboro Road verlässt, findet man andere Modelle von Schuhen und T-Shirts…
Leder hat in dieser Strasse eine grosse Tradition. So findet man auch noch den einen oder anderen Lederwarenhersteller in dieser Strasse. Man kann direkt zusehen, wie er das Leder in seiner „Fabrik“ herstellt und bearbeitet. Da es in der Garage ist, die eh allen offen steht. Was auch hier seinen grossen Ursprung hat, sind die Velo-Taxis. Auch von diesen findet man tausende entlang der Strasse. Aber auch noch Pferde-Taxis kommen hier zum Einsatz. Diese allerdings nur oder hauptsächlich vom Bahnhof aus.
Sonst fährt man hier mit dem Motorrad. Diese sind so eine Art Mischung aus Roller und Töff. Klingen tun sie zwar eher wie ein Moped, sind aber in der Regel der Stolz aller hier. So werden diese auch gepflegt und geputzt, den ganzen lieben langen Tag… Der neuste Trend scheint hier blinkende Lichter an den Töff‘s zu sein. Hier wird versucht mit den blickenden Lichtern wie die Polizei auszusehen, so denken Sie, kommen sie schneller über die überfüllten Strassen an ihr Ziel. So blinkt der morgen auf der Strasse die ganze Zeit Rot/Blau. Aber auch an den Hupen wird mächtig geschraubt. Auch wieder möglichst auffallend, damit einem eher Platz gemacht wird. Ich denke, mit einem „normalen“ Horn kommt man mittlerweile am schnellsten vorwärts, da dieses am ehestens anders Klingt als alle anderen…Eben, klingt komisch, is aber so :-)
Gefahren wir eigentlich mindestens zu 2. Es ist aber keine Seltenheit bis zu 5 Personen darauf zu finden. So ist die ganze Familie auf einem solchen Motorrad unterwegs. Egal wie klein das Kind auch ist, Mami hält es irgendwie fest und fährt mit Sack und Pack und Kind auf den Strassen herum.
Die Gesetzte der Strasse, wer wann und wie Vorfahrt hat, ist schwierig zu umschreiben. Das meiste geschieht per Hupe. So wird sehr viel gehupt. Irgendwie funktioniert dieses „System“ aber trotzdem. So finden die kleinen Mitfahrer ein riesen Spass daran. Mami fährt, das 2 jährige Kind übernimmt die Hupe! Viele Junge Lenker, so um die 10 bis 12 Jahre findet man demensprechend auch. Keine Ahnung, ob hier ein Führerschein nötig ist oder wäre. Besitzen tut wohl eh kaum einer einen…
In dieser Stadt gibt es doch die eine oder andere Ampel (Bis anhin 4 Stück gezählt). Auch wenn sie kaum Beachtung findet und auch bei Rot schon mal gefahren wird. Das ganze „Spektakel“ kann man weder Fotografieren noch hier niederschreiben. Dies muss man einfach erlebt und gesehen haben.
Auch diesmal wird es nur ganz wenige Fotos von hier geben, da ich schlicht kaum welche mache oder machen werde. Ich finde es nicht wirklich in Ordnung, die Leute und „Ihre“ Armut zu fotografieren. Auch über ihre Religion, Rituale und täglich mehrmaligen Gebete werde ich keinen Kommentar abgeben.
Ich wollte Land und Leute sehen. Dies habe ich, aber zu fotografieren brauche ich dies definitiv nicht. Sorry, Liebe Leute zu Hause. Es werden nur ganz wenige Fotos von hier entstehen, aber sicher nicht den Lebensstandart der einheimische wiederspiegeln (So gibt es z.bsp. aufnahmen des Verkehrs Geschehens). Dies wiederspricht sonst meiner Auffassung dessen, was ich hier mache. Die Leute sind wenig stolz auf „Ihr“ Hab und Gut und wenn sie es sind, dann werde ich es auch fotografieren! Die Touristen bei uns fotografieren auch nicht die Obdachlosen, oder? Lieber die Kappelbrücke, den Pilatus, den schönen Vierwaldstättersee mit seinem Bergpanorama…Zudem ist die Internet Verbindung hier viel zu langsam, das dauert ewig, bis nur 1 Bild hochgeladen ist!
So werde ich auch eher eine schöne Landschaft auf einem Foto nachhause bringen. Der „Rest“ ist und soll meine Erfahrung sein und so in meiner Erinnerung bleiben, als diese zu fotografieren. Einfach nur als Respekt den einheimischen gegenüber.
Da hier in Yogyakarta alles so ziemlich ausgebucht und nur noch wenig zu besichtigen gibt(ausser Tempel, Moschehen und Vulkane), werde ich morgen nach Bali weiter fahren. Habe mir bereits ein Busticket geholt. Werde so gegen 1 Uhr mittags mit dem Bus (und den einheimischen) nach Bali gebracht. Das ganze kostet mich so um die 35 Franken (inkl. Prämien, Zwischenhandel usw. ;-). Dieser Handel gehört hier einfach dazu. Wenn ein Auto an der Strassenseite einparkt, kommt bereits einer der den Verkehr regelt. Das gleiche Schauspiel beim Ausparken. Dafür lässt der Fahrer seine Scheibe herunter und steckt ihm ein „Nötli“ zu. So funktioniert dies hier nun Mal. Musste mich auch zuerst daran gewöhnen…Sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es „normal“. So hat jeder immer genügend kleine Noten in seiner Tasche…auch wenn dies umgerechnet etwa 7 Rappen sind, die man dafür zahlt! Aber dies ist hier ein Handel der automatisch entsteht. Was soll‘s, der Fahrer ist glücklich dass er ohne Probleme in die viel befahrene Strasse kommt und der andere hat etwas verdient! So funktioniert dies in diesem Land! Geld hinstrecken und es läuft…naja, eben Gewöhnungssache, aber daran Gewöhnt man sich schnell. :-) einfach nicht übers Ohr hauen lassen, gelle ;-)
Auf Bali habe ich auch bereits ein Hotel. Diesmal sollte es klappen, denn ich habe vom Hotel selber eine Zusicherung, mit der bitte um Zeitangabe der Ankunft in Denpasar erhalten, damit ich da vom Hotel eigenen Busservice abgeholt werden kann. Sollte also nicht überbucht sein…Hoffe ich :-)
Auf Bali werde ich, je nach Verkehr, mir dann so ein „Super Töff“ mieten, damit ich noch ein wenig im Land herum komme. Aber auch mehrtägige Ausflüge sind möglich, dies werde ich aber alles erst entscheiden, wenn ich da bin…Der eine oder andere Tag am Pool und am Strand wird sicher auch dabei sein. Aber auch Unterwasser zieht es mich so allmählich…
Also, bis aus Bali wieder!
Montag, 31. Mai 2010
Mittwoch, 26. Mai 2010
Die etwas andere einreise in Jakarta
Wie ich Euch versprochen habe, erzähle ich aus Jakarta und meiner einreise in Indonesien.
Ich stieg also in Singapur in eine Boeing 777-300. Der Unterschied zum letzten Flug (A-380) ist beim betreten des Flugzeuges hör- und spürbar… Der Flug ist aber sehr schnell vorbei. Kaum gestartet, wird ein kleines Menu serviert und die Flughöhe ist ganz schnell erreicht. Kaum fertig mit Essen, wird das Ganze auch im schnell Tempo wieder abgeräumt, aufgeräumt und schon heisst es wieder Landen. Die Stunde und 20 Minuten vergehen buchstäblich im Flug…
Die Anmeldekarten für das Visum von Indonesien werden einem bereits bei der Kontrolle der Bordingkarte ausgehändigt. So fülle ich diese auch gleich aus, noch vor dem betreten des Flugzeuges. Angekommen in Jakarta nehme ich also meine kompletten einreise Formalitäten zur Hand und gehe in Richtung Gepäckausgabe und Passkontrolle. Zur Gepäckausgabe schaffe ich es gar nicht erst, da zuerst der Zoll kommt! Naja. Ich stelle mich also in die Schlange der wenigen offenen Schalter des Zolls, sowie mehrere hundert andere Personen, die gerne einreisen möchten, auch. Endlich komme ich, nach etwa 45 Minuten anstehen, an die Reihe. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Ich werde nämlich zurück gewiesen! Grund; zuerst Visum einholen! Da ich Schweizer bin, ist dies eigentlich eine kurze Sache. Also, in eine andere Schlange stehen und da 2 weiter Schalter besuchen und das Ding ist gegessen, das Visum erteilt. Eigentlich! Ich stelle mich also in eine andere Schlange um das Visum zuerst einzuholen. Der Typ verlangt von mir entweder 20 Euro, 40 Singapur Dollars oder 52 US Dollars oder..oder…so ziemlich alles an Geld ausser Schweizerfranken oder Kreditkarten. Soweit so Gut. Kein Problem ich hab alles dabei ausser Singapur Dollars. Die habe ich voller Stolz bis auf etwa 50 Rappen (umgerechnet) schön aufgebraucht. Ich „zücke“ als mein Geldbeutel aus dem Hosensack und…ja, stimmt ja, ich habe ja mein ganzes Geld auf die Reisetaschen, die im Fluggepäck sind, aufgeteilt. Upsss… Somit kann ich das Visum nicht bezahlen. "Ohne Geld kein Visum!" Das die schnelle, klare & unmissverständliche Antwort des jungen Zoll Beamten.
Ich versuche ihm zu erklären, dass mein Geld in den Koffern des Fluggepäcks sei und ich nur zu meinem Gepäck muss und ich ihm dann das Geld ohne Problem zahlen kann. Da wird er auf einmal ganz freundlich! Bittet mich ein wenig zur Seite zu stehen und kurz zu warten. "Ich hab da was zu klären!" Sagt er wieder ganz unmissverständlich. Nach mehreren Minuten des Wartens und unter Beobachtung aller anderen in den Schlangen, kommt er aus seinem „Zollkabinchen“ hervor und sagt: "Gib mir dein Pass und folge mir, schön dicht folgen!" Ich gehorche…An so einer Art Bürotisch bleibt er stehen, nimmt den Taschenrechner der darauf liegt und sagt: "Du hast gesagt, du hast eine Kreditkarte zum zahlen?" Ich bejahe diese Frage. Dann tippt er irgend eine Zahl in den Rechner. Nun streckt er mir diesen entgegen. Die Zahl die darauf zu lesen ist : 250000. Dann meint er, dies ist der Preis für das Visum. Ich nicke irgendwie verblüfft und gleichzeitig vollkommend unwissend. Keine Ahnung was der Kurs zu Indonesischen Rupie ist. Wird schon stimmen. Er nimmt den Rechner und tippt erneut eine Zahl ein. Diesmal lese ich 50000 als er mir den Rechner erneut unter meine Nase streckt. Diesmal meint er: „Dies ist der Preis für mich und den Zoll, dass ich dich zum Geldautomaten bringe“. Er tippt auf Total und streckt ihn mir wiederum entgegen und fragt: "alles klar? Du zahlst mir also 300000 Rupie und ich gebe dir das Visum." Ich sehe ihn etwas verstört an, aber anscheinend wiederum bejahend, denn er dreht sich um und läuft „Schnurstracks“ auf den Zoll zu. Kurz vor dem Zoll verringert er sein Tempo und „brüllt“ den rund 30 Beamten irgendwas entgegen. Einer dieser gibt fast in der gleichen Lautstärke was unverständliches zurück. Er läuft zu einem Beamten, der hinter seinem „Bürotisch“ oder wie man dies nennen will, hin, Streck ihm mein Pass entgegen und dieser nickt nur ganz trocken. So als ob es ihn nicht interessieren würde und er mit dem einreisenden der vor ihm steht beschäftigt ist. Hinter dem ganzen geschehen stehen weitere Beamte. Der eine nickt mir nur zu und winkt mich durch. Bei der Gepäckausgabe stehen dann die Geldautomaten. Er fragt mich noch, an welchen Automaten ich denn gerne würde. Ich sage: „An keinen, ich kann ja jetzt mein Geld aus dem Reisegepäck nehmen!“ Dies mache ich dann auch. Da ich nun wieder im Besitz meiner Euros und US Dollars bin, frage ich ihn, wie viel dies in einer dieser Währungen nun kostet. Da meint er: "Ach, ich brauche doch eigentlich Rupie, sonst kann ich den Zollbeamten ja nichts abgeben¨" So lasse ich etwas Rupie aus dem Geldautomaten. Er nimmt das Geld, wie besprochen. Den Weg zurück um wiederum am Zoll zu stehen (ohne Fluggepäck...)! Der Beamte der mich vorhin durch gewunken hat, steht nun mit dem Rücken zu uns da. Der „Kassier“ stellt sich neben ihn, gibt ihm einen kleinen „klaps“ und steckt ihm ein Geldschein zu. Dieser geht hinter die Theke, holt mein Pass und gibt ihn mir. Wir also zum Visum Schalter zurück, ich bekomme mein Visum und eine Erklärung, dass ich mich in eine andere Schlange am Zoll stellen soll, als wir eben durch gegangen sind…
Dies habe ich dann auch getan. Ich lege also mein Visum mit meinem Pass vor und gebe meine Finger abdrücke per Scanner ab und darf nun offiziell einreisen. Aber auch dies gelingt nicht ohne eine Ermahnung. Da ich keine Adresse in Indonesien angegeben habe, disktiere ich weitere fünf Minuten mit dem Zoll BEamten. Bis er endlich "kleinbei" gibt und einsieht, dass es keinen Sinn macht, eine Adresse anzugeben, wenn ich durch das Land Reise!
Noch schnell mein Gepäck, das mittlerweile nicht mehr auf dem Laufband ist, schnappen und ab ins Hotel.
Ich begebe mich also Richtung Ausgang wo unzählige von Menschen sich ansammeln. Das erste was ich gefragt werde ist: „Sugar?“. Das zweite ist:“ Bist du alleine, möchtest Du eine Begleitung?“ Das dritte ist dann die Frage nach einem Taxi, einem Hotel, Geldwechsel… Frage drei bis fünf wiederholen sich im Sekunden Takt von hunderten, schon fast aufsässigen Personen…Männlich wie Weiblich.
Schliesslich finde ich ein Taxi, oder sowas in der Art…Preis aushandeln und dann nichts wie ins Hotel. Einfacher gesagt, die Strassen sind masslos überfüllt, gefahren wird wie einem gerade danach ist. Dann auf einmal…Stau. Die Strasse ist komplett überflutet. Als ich den Fahrer frage ob dies normal sei meint er nur, kommt hin und wieder vor…Dies passiert wärend der rund 20 minütigen fahrt noch etwa 4 Mal…
Endlich im Hotel angekommen! Nur noch ins Bett und schlafen, denn mittlerweile ist es bereits fast Mitternacht! Morgen früh aufstehen und die Stadt sehen, damit am Nachmittag Zeit ist um den Transport nach Bandung und das Hotel dazu zu organisieren.
Die Stadt ist der Wahnsinn. Halsbrecherisch und Krankheitserregend…! Ist wirklich nichts Schönes. Dreckig, Smog, Verkehr, Lärm, „Siffig“, Nass! Habe den ganzen Morgen nichts Schönes an der Stadt gefunden. Fühlte mich zu keiner Zeit wirklich wohl und unsicher dazu… überall wird man angesprochen. Naja, ein bestimmtes und klares „Nein“ hilft zwar, ist aber trotzdem alles sehr unangenehm. Es hat hunderte von Katzen, und diese sind für einmal nicht „härzig“!
Ampeln kennen sie hier auch nicht. Also werden gar nicht erst welche aufgestellt. Zebrastreifen sucht man auch vergebens…Muss man über die Strasse, also 4 spurig in jede Richtung, lässt man es drauf ankommen ob man überfahren wird oder auf der anderen Seite heil ankommt! Kanalisation ist hier auch ein Fremdwort…Auf jeder grösseren Strasse fliesst in der Mitte irgend so eine „Suppe“…weiss nicht ob diese als Verschönerung und als Fluss dienen sollte…Aber alles fliesst da hinein. Dem ensprechend riecht es auch so. An den zahlreichen Ständen entlang der Strasse wird hauptsächlich essen verkauft, dass direkt vor Ort Zubereitet wird. Aber auch Benzin in schmutzigen Flaschen wird da Verkauft…Der ganze Müll landet irgendwo auf der Strasse oder wird verbrannt. Wenn jemandem danach ist, kocht er halt gleich was darauf…Hier hast Du auch alle 20 Meter ein Geruch in der Nase…da waren mir die Gerüche in Singapur schon viel lieber :-)
Das in diesem Beitrag keine Fotos sind ist ganz einfach. Es ist wiederum sehr interessant gewesen dies zu sehen. Habe gedacht, dass ich was im Ausland auf den Strassen so ab geht und kann, schon gesehen habe. Jakarta hat mich eines bessern belehrt, aber Fotografieren brauch ich dies nicht…Es ist eine Erfahrung die ich gerne gemacht habe.
So freue ich mich riesig und um so mehr auf das kommende Landes innere, dass so einiges verspricht. Habe mir ein Hotel in Bandung extra ausserhalb, etwas erhöht gebucht, damit es etwas ruhiger zu und ergeht…Hab Bock, mich einfach mal an den Pool zu legen und zu Sonnen. Interessante Vulkane gibt es auch zu besichtigen. Geplant werden muss ja auch wieder, wie es weiter geht. Alleine für das Hotel in Bandung habe ich über 4 ½ Stunden aufgewendet. Wenn ich mal was gefunden habe, das ich gerne gebucht hätte, weil es auch finanziell stimmt , war es bestimmt ausgebucht! :-(
War eine weitere, amüsante, korrupte, geniale, interessante und zu gleich halsbrecherische Erfahrung auf dem langen Weg um die Kugel…Melde mich von den "Bergen" und Vulkanen um Bandung wieder…macht‘s Gut und geht dem Hagel, der bei Euch jetzt gerade runter kommt, aus dem Weg….
Ich stieg also in Singapur in eine Boeing 777-300. Der Unterschied zum letzten Flug (A-380) ist beim betreten des Flugzeuges hör- und spürbar… Der Flug ist aber sehr schnell vorbei. Kaum gestartet, wird ein kleines Menu serviert und die Flughöhe ist ganz schnell erreicht. Kaum fertig mit Essen, wird das Ganze auch im schnell Tempo wieder abgeräumt, aufgeräumt und schon heisst es wieder Landen. Die Stunde und 20 Minuten vergehen buchstäblich im Flug…
Die Anmeldekarten für das Visum von Indonesien werden einem bereits bei der Kontrolle der Bordingkarte ausgehändigt. So fülle ich diese auch gleich aus, noch vor dem betreten des Flugzeuges. Angekommen in Jakarta nehme ich also meine kompletten einreise Formalitäten zur Hand und gehe in Richtung Gepäckausgabe und Passkontrolle. Zur Gepäckausgabe schaffe ich es gar nicht erst, da zuerst der Zoll kommt! Naja. Ich stelle mich also in die Schlange der wenigen offenen Schalter des Zolls, sowie mehrere hundert andere Personen, die gerne einreisen möchten, auch. Endlich komme ich, nach etwa 45 Minuten anstehen, an die Reihe. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Ich werde nämlich zurück gewiesen! Grund; zuerst Visum einholen! Da ich Schweizer bin, ist dies eigentlich eine kurze Sache. Also, in eine andere Schlange stehen und da 2 weiter Schalter besuchen und das Ding ist gegessen, das Visum erteilt. Eigentlich! Ich stelle mich also in eine andere Schlange um das Visum zuerst einzuholen. Der Typ verlangt von mir entweder 20 Euro, 40 Singapur Dollars oder 52 US Dollars oder..oder…so ziemlich alles an Geld ausser Schweizerfranken oder Kreditkarten. Soweit so Gut. Kein Problem ich hab alles dabei ausser Singapur Dollars. Die habe ich voller Stolz bis auf etwa 50 Rappen (umgerechnet) schön aufgebraucht. Ich „zücke“ als mein Geldbeutel aus dem Hosensack und…ja, stimmt ja, ich habe ja mein ganzes Geld auf die Reisetaschen, die im Fluggepäck sind, aufgeteilt. Upsss… Somit kann ich das Visum nicht bezahlen. "Ohne Geld kein Visum!" Das die schnelle, klare & unmissverständliche Antwort des jungen Zoll Beamten.
Ich versuche ihm zu erklären, dass mein Geld in den Koffern des Fluggepäcks sei und ich nur zu meinem Gepäck muss und ich ihm dann das Geld ohne Problem zahlen kann. Da wird er auf einmal ganz freundlich! Bittet mich ein wenig zur Seite zu stehen und kurz zu warten. "Ich hab da was zu klären!" Sagt er wieder ganz unmissverständlich. Nach mehreren Minuten des Wartens und unter Beobachtung aller anderen in den Schlangen, kommt er aus seinem „Zollkabinchen“ hervor und sagt: "Gib mir dein Pass und folge mir, schön dicht folgen!" Ich gehorche…An so einer Art Bürotisch bleibt er stehen, nimmt den Taschenrechner der darauf liegt und sagt: "Du hast gesagt, du hast eine Kreditkarte zum zahlen?" Ich bejahe diese Frage. Dann tippt er irgend eine Zahl in den Rechner. Nun streckt er mir diesen entgegen. Die Zahl die darauf zu lesen ist : 250000. Dann meint er, dies ist der Preis für das Visum. Ich nicke irgendwie verblüfft und gleichzeitig vollkommend unwissend. Keine Ahnung was der Kurs zu Indonesischen Rupie ist. Wird schon stimmen. Er nimmt den Rechner und tippt erneut eine Zahl ein. Diesmal lese ich 50000 als er mir den Rechner erneut unter meine Nase streckt. Diesmal meint er: „Dies ist der Preis für mich und den Zoll, dass ich dich zum Geldautomaten bringe“. Er tippt auf Total und streckt ihn mir wiederum entgegen und fragt: "alles klar? Du zahlst mir also 300000 Rupie und ich gebe dir das Visum." Ich sehe ihn etwas verstört an, aber anscheinend wiederum bejahend, denn er dreht sich um und läuft „Schnurstracks“ auf den Zoll zu. Kurz vor dem Zoll verringert er sein Tempo und „brüllt“ den rund 30 Beamten irgendwas entgegen. Einer dieser gibt fast in der gleichen Lautstärke was unverständliches zurück. Er läuft zu einem Beamten, der hinter seinem „Bürotisch“ oder wie man dies nennen will, hin, Streck ihm mein Pass entgegen und dieser nickt nur ganz trocken. So als ob es ihn nicht interessieren würde und er mit dem einreisenden der vor ihm steht beschäftigt ist. Hinter dem ganzen geschehen stehen weitere Beamte. Der eine nickt mir nur zu und winkt mich durch. Bei der Gepäckausgabe stehen dann die Geldautomaten. Er fragt mich noch, an welchen Automaten ich denn gerne würde. Ich sage: „An keinen, ich kann ja jetzt mein Geld aus dem Reisegepäck nehmen!“ Dies mache ich dann auch. Da ich nun wieder im Besitz meiner Euros und US Dollars bin, frage ich ihn, wie viel dies in einer dieser Währungen nun kostet. Da meint er: "Ach, ich brauche doch eigentlich Rupie, sonst kann ich den Zollbeamten ja nichts abgeben¨" So lasse ich etwas Rupie aus dem Geldautomaten. Er nimmt das Geld, wie besprochen. Den Weg zurück um wiederum am Zoll zu stehen (ohne Fluggepäck...)! Der Beamte der mich vorhin durch gewunken hat, steht nun mit dem Rücken zu uns da. Der „Kassier“ stellt sich neben ihn, gibt ihm einen kleinen „klaps“ und steckt ihm ein Geldschein zu. Dieser geht hinter die Theke, holt mein Pass und gibt ihn mir. Wir also zum Visum Schalter zurück, ich bekomme mein Visum und eine Erklärung, dass ich mich in eine andere Schlange am Zoll stellen soll, als wir eben durch gegangen sind…
Dies habe ich dann auch getan. Ich lege also mein Visum mit meinem Pass vor und gebe meine Finger abdrücke per Scanner ab und darf nun offiziell einreisen. Aber auch dies gelingt nicht ohne eine Ermahnung. Da ich keine Adresse in Indonesien angegeben habe, disktiere ich weitere fünf Minuten mit dem Zoll BEamten. Bis er endlich "kleinbei" gibt und einsieht, dass es keinen Sinn macht, eine Adresse anzugeben, wenn ich durch das Land Reise!
Noch schnell mein Gepäck, das mittlerweile nicht mehr auf dem Laufband ist, schnappen und ab ins Hotel.
Ich begebe mich also Richtung Ausgang wo unzählige von Menschen sich ansammeln. Das erste was ich gefragt werde ist: „Sugar?“. Das zweite ist:“ Bist du alleine, möchtest Du eine Begleitung?“ Das dritte ist dann die Frage nach einem Taxi, einem Hotel, Geldwechsel… Frage drei bis fünf wiederholen sich im Sekunden Takt von hunderten, schon fast aufsässigen Personen…Männlich wie Weiblich.
Schliesslich finde ich ein Taxi, oder sowas in der Art…Preis aushandeln und dann nichts wie ins Hotel. Einfacher gesagt, die Strassen sind masslos überfüllt, gefahren wird wie einem gerade danach ist. Dann auf einmal…Stau. Die Strasse ist komplett überflutet. Als ich den Fahrer frage ob dies normal sei meint er nur, kommt hin und wieder vor…Dies passiert wärend der rund 20 minütigen fahrt noch etwa 4 Mal…
Endlich im Hotel angekommen! Nur noch ins Bett und schlafen, denn mittlerweile ist es bereits fast Mitternacht! Morgen früh aufstehen und die Stadt sehen, damit am Nachmittag Zeit ist um den Transport nach Bandung und das Hotel dazu zu organisieren.
Die Stadt ist der Wahnsinn. Halsbrecherisch und Krankheitserregend…! Ist wirklich nichts Schönes. Dreckig, Smog, Verkehr, Lärm, „Siffig“, Nass! Habe den ganzen Morgen nichts Schönes an der Stadt gefunden. Fühlte mich zu keiner Zeit wirklich wohl und unsicher dazu… überall wird man angesprochen. Naja, ein bestimmtes und klares „Nein“ hilft zwar, ist aber trotzdem alles sehr unangenehm. Es hat hunderte von Katzen, und diese sind für einmal nicht „härzig“!
Ampeln kennen sie hier auch nicht. Also werden gar nicht erst welche aufgestellt. Zebrastreifen sucht man auch vergebens…Muss man über die Strasse, also 4 spurig in jede Richtung, lässt man es drauf ankommen ob man überfahren wird oder auf der anderen Seite heil ankommt! Kanalisation ist hier auch ein Fremdwort…Auf jeder grösseren Strasse fliesst in der Mitte irgend so eine „Suppe“…weiss nicht ob diese als Verschönerung und als Fluss dienen sollte…Aber alles fliesst da hinein. Dem ensprechend riecht es auch so. An den zahlreichen Ständen entlang der Strasse wird hauptsächlich essen verkauft, dass direkt vor Ort Zubereitet wird. Aber auch Benzin in schmutzigen Flaschen wird da Verkauft…Der ganze Müll landet irgendwo auf der Strasse oder wird verbrannt. Wenn jemandem danach ist, kocht er halt gleich was darauf…Hier hast Du auch alle 20 Meter ein Geruch in der Nase…da waren mir die Gerüche in Singapur schon viel lieber :-)
Das in diesem Beitrag keine Fotos sind ist ganz einfach. Es ist wiederum sehr interessant gewesen dies zu sehen. Habe gedacht, dass ich was im Ausland auf den Strassen so ab geht und kann, schon gesehen habe. Jakarta hat mich eines bessern belehrt, aber Fotografieren brauch ich dies nicht…Es ist eine Erfahrung die ich gerne gemacht habe.
So freue ich mich riesig und um so mehr auf das kommende Landes innere, dass so einiges verspricht. Habe mir ein Hotel in Bandung extra ausserhalb, etwas erhöht gebucht, damit es etwas ruhiger zu und ergeht…Hab Bock, mich einfach mal an den Pool zu legen und zu Sonnen. Interessante Vulkane gibt es auch zu besichtigen. Geplant werden muss ja auch wieder, wie es weiter geht. Alleine für das Hotel in Bandung habe ich über 4 ½ Stunden aufgewendet. Wenn ich mal was gefunden habe, das ich gerne gebucht hätte, weil es auch finanziell stimmt , war es bestimmt ausgebucht! :-(
War eine weitere, amüsante, korrupte, geniale, interessante und zu gleich halsbrecherische Erfahrung auf dem langen Weg um die Kugel…Melde mich von den "Bergen" und Vulkanen um Bandung wieder…macht‘s Gut und geht dem Hagel, der bei Euch jetzt gerade runter kommt, aus dem Weg….
Singa...pur
Ich bin schon fast wieder auf dem Weg zum Flughafen. Zimmer ist abgegeben und ich warte auf mein Chauffeur der mich zum Flughafen bringen soll.
Es war eine coole, wobei eigentlich schweiss treibende eher zutrifft, Angelegenheit hier in Singapur. Es ist alles sehr Multikultur. Doch dies macht es auch so spannend und aufregend. Wie ich schon erwähnte, die vielen Essens „Buden“ die es überall auf der Strasse gibt und die Restaurants, der Wahnsinn. Alle 20 Meter ein neues Gewürz und Duft in der Nase. Extrem speziell und sehr erlebenswert.
Gestern war ich noch in der Orchard Road. Die wahre Einkaufsmeile von Singapur. Alle Firmen und Marken, die Rang und Namen haben sind hier vertreten. Von Nike zu Adidas über Levi’s bis hin zu bekanntesten Mode Designer. Aber auch Elektronik, Schuhe, Brillen, Stoffe, Souvenirs, alles gibt’s hier zu kaufen. Die Meile ist aber noch teurer als sonst schon die Stadt ist. Es gibt zwar Schnäppchen, doch diese haben meistens einen Hacken. So fehlt bei Elektronik gerne mal das Zubehör oder die Garantie und das Gerät läuft nicht oder es ist ganz einfach gefälscht. Dies sagt man sich hier auf jeden Fall. Also habe ich auch die Finger davon gelassen. Was will ich den, habe ja eigentlich alles dabei was ich benötige. Ausser meinem Schatz natürlich.(dicker knutsch an dieser Stelle!)
Hier gibt es unzählige Kinos. Was heisst Kinos, das sind Filmtheater der extra klasse! Alle sehr modern, mit neuster Technik und von normal über 3D bis zu 4D! Angeblich der neuste Schrei hier…Wird bei uns sicher in ein, zwei Jahren auch kommen. Horror Film in 4D, sicher noch cool. Da spritz das Blut dann nicht nur bis zur Leinwand, sondern einem ins Gesicht…:-)
Die Cinema sind fast alle in den zahlreichen Einkaufzentren untergebracht. Im obersten Stock gibt es dann so 3 oder 4 Kinos. Da laufen dann die neusten Kino Hits, bis zum Klassiker. Oder der Klassiker ist neu nun in 3D zusehen, damit das Publikum auch kommt….Nebst dem Einkaufen geht der Singapurer halt gern ins Kino.
Für Singapurer ist Geldausgeben eine Lebenselixier. Ich kauf ein, also bin ich – So das Motto für das liebste Freizeitvergnügen der Singapurer.
Gestern war es noch Schweiss treibender als sonst schon. Selbst die einheimischen haben sich den Regen herbei gesehnt. Am Morgen kamen auf einmal Gewitter Wolken auf. Dazu dann die Schwüle, drückende Hitze. Es gab zu Mittag kaum Leute auf der Strasse, alle haben sich in den Geschäften der U-Bahn Stationen oder in den Einkaufscentren aufgehalten, wo alles schön klimatisiert ist. Der Regen blieb aber aus. Ihr kennt das bestimmt, wie es unangenehm sein kann wenn es Schwül ist, hier sind es einfach 35 Grad und dazu Schwül. In einer Sauna zu sitzen ist direkt angenehm dagegen. (Da trägt man ja auch keine Kleider die den ganzen Schweiss aufsaugen und alles klebt an einem…)So ist viel trinken angesagt. Habe mein Wasser Pensum von 3 auf gut und gerne 6-8 Liter erhöht! (kein Wunder das ich so Schwitze!!!)
Wir haben es gerade mal halb 12 mittags und ich habe bereits wieder 4 Flaschen Wasser Intus. Ich merke förmlich, wie ich sonst austrocknen würde…Zum Glück habe ich einen Schattenplatz auf der Terrasse gefunden. Da weht wenigsten ein leichtes Lüftchen und Schatten habe ich eben dazu. Wobei der Schatten eher psychisch was bringt…es ist vielleicht ein Grad weniger warm, wenn überhaupt. Aber an der prallen Sonne ist es keine 5 Minuten auszuhalten.
Es gäbe bestimmt noch das eine oder andere das ich hier besichtigen könnte. Doch habe ich für mich die richtige Entscheidung getroffen um wie geplant weiter zu ziehen. Es ist einfach viel zu teuer hier und ich habe nicht das Gefühl, ich hätte etwas verpasst oder zu wenig Zeit gehabt um mir die Stadt und Leute an zu sehen. (Noch ein Preis Beispiel? Eine Magnum Glace für CHF 9.00, und erst noch kleiner wie bei uns)
Somit mein Fazit; Geniale Stadt die einfach alles und allen was bietet. Für jeden ist was dabei, je nach dem was er bereit ist, dafür zu zahlen…Es war wiederum eine riesen Erfahrung, diese Stadt zu besuchen. Werde auf einer durchreise gerne wieder einmal ein paar Tage hier verbringen oder das Rennen der Formel 1 besuchen oder so. Die machen nämlich fleissig Werbung für das Rennen im September ( 24. / 25. / 26 September, falls jemand hinfahren möchte :-)). Ich habe die Strecke schon besichtigt und bin sie zu Fuss abgelaufen, soweit dies möglich war…
Bin mittlerweile am Flughafen und auch hier wird kräftig Werbung für das Formel 1 Rennen gemacht. Ist aber ein wirklich schöner Flughafen. Liege auf einer Bank in der Ruhe Zone und geniessen den freien Internet Zugang. Schön zwischen grünen Pflanzen, leichtem Wasser „Geplätscher“ und sanfter Musik. Die liegen sind sehr bequem, so dass man direkt darauf einschlafen könnte…
Also, alles einfach Singa…pur !!!
Ihr hört aus Jakarta wieder von mir und da habe ich bereits am Flughafen und am Zoll schon gaaaanz viel erlebt…Darfst gespannt sein, was ich zu erzählen habe ;-) Bye bye…
Sonntag, 23. Mai 2010
Chill out Day and a Day with animals….!
Weil ich ja spontan bin und bleibe, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, heute(Samstag) einen „chilligen“ Tag zu geniessen… (hat nichts mit Chile zu tun…)
Heute früh hat es noch geregnet und der Himmel sah recht dunkel aus dabei. Die Geräusche die er von sich gegeben hat, waren auch nicht ohne. Aber wie das hier so scheint, geht das schnell mit dem Wetter. Innerhalb von ein paar Minuten hat sich die Sonne durch die Wolken „gezwängt“ und nach rund einer viertel Stunde war es bereits wieder so schweisstreibendes Wetter wie ich es eigentlich vorab erwartet habe…
Dem Montana Endchen gefällt es hier so gut wie mir....
Kaum aus einem Haus oder Laden heraus, läuft einem die ganze „Suppe“ über das Gesicht, den Rücken hinunter und wer weiss wo sonst noch hin :-). Bei mir ist dies ja allerdings kein Wunder. Alle die mich schon mal küssen durften, wissen wie feucht mein Gesicht sein kann…Hihi
Ich liege auf dem Dach bei den Vögeln. Also auf dem Dach meiner Unterkunft und nehme mein erstes richtiges Sonnenbad auf dieser Reise. Da ich gestern bereits meinen Nacken etwas gerötet habe, habe ich mal vorsichtshalber die Sonnenmilch mit hoch genommen.
Ist echt schön und gemütlich gemacht, diese Terrasse. Einen riesigen Pool mit inklusive! Dieser sieht dann so aus;
Ist zum Chillen genau der richtige Ort. Perfekt zum liegen mit Ausblicke über Singapur. Dazu schönere Geräusche als noch kurz zu vor die vom Himmel kamen. Diese kommen irgendwie ja auch vom Himmel, sind aber angenehmer Natur (siehe Pool Foto, Regenvorhang...).
Habe auch hier oben eben mein Hotel vorgebucht für Jakarta. Da ich zuerst dachte, dass ich zu wenig Zeit hier in Singapur habe, habe ich mit dem Buchen noch zu gewartet. Nun hat sich aber herausgestellt, diese Tage reichen Allemal… Ist ja nicht so, dass es nicht cool und schön und interessant hier wäre, aber die Tage reichen aus dazu. Selbst einen gemütlichen Tag wie heute liegt noch drin!
Es hat hier hunderte von Hochhäusern in denen eigentlich immer duzende Geschäfte in den Eingang (Hall) gestellt wurde. Die meisten Gebäude sind nicht allein stehend, so dass es mehrere, fast gleiche Türme nebeneinander gibt. Diese Bilden wiederum eine Stadt in sich selber. Riesige Hallen mit Kino, Läden aller Art und natürlich Restaurants aller Art. Dazu kommt eine U-Bahn Station. Im Untergrund, versteht sich…
Es gibt unzählige dieser „City’s“ und es kommen immer mehr dazu. Man(n) kann kaum ein Foto knipsen ohne eine Baustelle darauf wieder zu finden. Fast 24 Stunden am Tag wird hier gebaut. Die Strassenbauten habe ich hier nicht mit eingerechnet, da diese definitiv 24 Stunden am Tag in „Betrieb“ sind. Dies ist mir bereits bei der Ankunft hier Aufgefallen, wie viel hier gebaut wird. Der Bau Lärm ist auch der lauteste Lärm hier, trotz des Massen Verkehrs, „gehupe“ und so.
Was auch typisch ist, sind diese Parkanlagen in bzw. auf den Hochhäuser; hier ein Beispiel
Gestern Abend war ich am Singapur Flyer. Dies ist eines der grössten Riesenräder Überhaupt. Das Ganze ist mit Licht und spektakel rund um den ganzen „ Marina Bay“ (wo das Riesenrad steht) aufgebaut. Gleich daneben befindet sich die neu entstehende Marina City. Diese steht bereits teilweise und wird jetzt auf dem Wasser vergrössert, ausgebaut und, und, und…Das Casino von Singapur ist beispielsweise dort untergebracht. Aber auch Theater oder Konzerte oder sonstige „Kulturgeschichten“ finden hier in einem Open-Air Schauplatz, der irgendwie der Oper von Sidney nachgebaut ist, Platz. Unzählige Menschen essen , trinken, feiern, hören Musik, singen oder geniessen das Angebot der enorm vielen Food Corners oder der Bars mit viel zu lauter und sich überschlagender Musik. Halt wieder eine Stadt in der Stadt. Wobei viele sich irgendwo etwas zu Essen und trinken besorgen und wo es ihnen gerade gefällt, sich mit Freunden, Kollegen und/oder Verwandten hinsetzten und geniessen. Mitten auf das Trottoire (Gehweg, sorry), auf die „Blumeninseln“, auf die vielen Bänke, auf Treppen, was sich halt grad so anbietet. Selbst auf den Strassenrand. Und die Strasse ist wirklich viel befahren. Naja bei 4 bis 6 Spuren….Man muss sogar beim laufen aufpassen, dass man nicht noch in eine sitzende Person läuft, weil man „Hans Guck in die Luft“ spielt und das ganze Spektakel versucht „aufzusaugen“ zwischen den gigantischen Gebäuden die Architektonisch sich jedes Mal selber versuch zu übertreffen. Eindrücklich das Ganze Schauspiel!
Als ich dann allmählich eine gewisse Müdigkeit verspürte, dachte ich mir ich gehe ein wenig durch diese City’s in mein Hostel zurück.
Nach mehreren Stunden! war ich noch nicht in meinem Zimmer angekommen. Dafür durch halb Chinatown, am Raffles Place(Banken Viertel von Singapur) vorbei und hindurch, durch ganz Little India, die City Hall, das Convent Center und wie die Städte, Gebäude und Viertel in der Stadt noch alle heissen… Naja, böse Zungen behaupten, man könne dies auch verlaufen nennen! Hihi
@ Sister: auch am Finger Pier war ich…also einen Finger habe ich schon mal gegrüsst.
Ihr seht, habe somit doch schon einiges gesehen. Habe geplant, dass ich morgen, in den angeblich, wunderschönen Singapur Zoo gehe. Um dann am Montag noch das ganze China Town bei Tageslicht besichtigen zu können, als Abschluss meines Singapur Aufenthaltes.
So schnell es Schön geworden ist, so schnell Regnet es auch schon wieder :-).
Dies heisst, ich höre hier mal besser auf mit Schreiben und flüchte ins trockene, aber extrem kalte (Klimaanlage!) Zimmer. Nur nicht erkälten oder Krank werden jetzt…Aber ohne hält man es eben auch nicht aus…noch schnell meinen Grün Tee aus der Flasche leeren und ab in den trockenen „Kühlschrank“ (mit Bett) ein wenig im Indonesien Reiseführer „stöbern“….mmmhhh, was essen wäre auch nicht schlecht. Dann doch eher Mal nach Little India. Schau mer Mal…
Essen ist hier so eine Sache. Das Angebot ist riesig und alle Kontinente sind vorhanden. Alle zwei Meter steig einem ein neuer Geruch in die Nase. Ist ein echtes Erlebnis. Die Geschmacksnerven werden hier voll auf Ihre Kosten kommen.
Gesagt, getan…Ich war also im Zoo. Und weil der sooooo schön war, habe ich die Night Safari gleich mit angehängt.
Der Zoo ist wirklich Super gemacht. Sehr viele Freilaufende Tiere. Einziger Nachteil, wenn z. Bsp. Affen über einem Klettern und dann auf einmal los pis…, mich hat es ja zum Glück nicht erwischt! Aber interessant Berichte zu den einzelnen Tieren und für einmal sind die Shows mit den Tieren wirklich gut und nicht so „billig“ oder auf Tourismus aus. Sondern eben mit sehr viel Informationen und Hintergründen. Sehr gepflegt mit sehr viel Wert auf die Landschaft gelegt. So ist auch der Park in einem Naturschutzgebiet gelegen mit einem kleinen Regenwald. War sehr interessant und informativ. Doch die meisten Besucher waren Inder. Und diese hatten keinerlei anstand. Da sag ich nur WUSA…
Habe viele verwandte und freunde gesehen und getroffen…wenn sie schon nicht hier sind, dann gehe ich halt zu Ihnen…Haha
Die Stadt ist schnell gesagt einfach nur teuer!!! Enorm was für Preise die hier haben. Da ist die Schweiz geradezu ein billig Land. Habe heute für ein kleines Bier (2.5 dl) fast CHF 12.—bezahlt! Und dies bei Selbstbedienung. Zigaretten kosten die billigsten ebenfalls so um die CHF 11.50. Aber nicht nur Alkohol und Tabak ist sehr teuer, alles andere eben auch…
Gestern war ich nochmals in der Stadt(denn ich hatte ja Hunger) und so ging ich in die „Bugis Street“. Dies ist auch wieder so ein Erlebnis für sich. Märkte und Läden wo man hin sieht. So richtig mit Marktschreiern und so. Da gibt es ein Haus, das auf mehreren Etagen Marktstände hat. Da findest Du glaube ich alles. Von den Exotisten Früchten(die ich auch noch nicht kannte, oder annahm dass die nicht essbar sind…) bis zu kitschigem Schmuck und Kleidern und natürlich Food aus allen Nationen bis hin zu komischen und düsteren Sexshop…
Da ich nach dem Essen, Lust auf ein kühles Bier hatte, habe ich mir auch ein solches gegönnt. Ein eisgekühltes Bier auf Singapur Art. Ein Krug Bier auf Eis….
Bugis von aussen
Von innen
Bin bereits am Vorbereitungen treffen für meine Reise durch Java. Dank der super Reiseleitung zu Hause(wie schon erwähnt) ist dies nur noch halb so tragisch. Trotzdem bedarf es eines gewissen Aufwandes und dies bedeutet, dass ich nun nicht mehr Euch viel weiter erzählen sollte, sondern mit meiner Planung, Buchung und sonstigen Vorbereitungen weiter machen sollte…Melde mich bestimmt wieder, dann höchstwahrscheinlich aus Jakarta! Also macht`s Gut und noch ein schönen Rest des Pfingst Wochenendes und nicht vergessen
„A de Pfingste, gods am ringste!“
Heute früh hat es noch geregnet und der Himmel sah recht dunkel aus dabei. Die Geräusche die er von sich gegeben hat, waren auch nicht ohne. Aber wie das hier so scheint, geht das schnell mit dem Wetter. Innerhalb von ein paar Minuten hat sich die Sonne durch die Wolken „gezwängt“ und nach rund einer viertel Stunde war es bereits wieder so schweisstreibendes Wetter wie ich es eigentlich vorab erwartet habe…
Dem Montana Endchen gefällt es hier so gut wie mir....
Kaum aus einem Haus oder Laden heraus, läuft einem die ganze „Suppe“ über das Gesicht, den Rücken hinunter und wer weiss wo sonst noch hin :-). Bei mir ist dies ja allerdings kein Wunder. Alle die mich schon mal küssen durften, wissen wie feucht mein Gesicht sein kann…Hihi
Ich liege auf dem Dach bei den Vögeln. Also auf dem Dach meiner Unterkunft und nehme mein erstes richtiges Sonnenbad auf dieser Reise. Da ich gestern bereits meinen Nacken etwas gerötet habe, habe ich mal vorsichtshalber die Sonnenmilch mit hoch genommen.
Ist echt schön und gemütlich gemacht, diese Terrasse. Einen riesigen Pool mit inklusive! Dieser sieht dann so aus;
Ist zum Chillen genau der richtige Ort. Perfekt zum liegen mit Ausblicke über Singapur. Dazu schönere Geräusche als noch kurz zu vor die vom Himmel kamen. Diese kommen irgendwie ja auch vom Himmel, sind aber angenehmer Natur (siehe Pool Foto, Regenvorhang...).
Habe auch hier oben eben mein Hotel vorgebucht für Jakarta. Da ich zuerst dachte, dass ich zu wenig Zeit hier in Singapur habe, habe ich mit dem Buchen noch zu gewartet. Nun hat sich aber herausgestellt, diese Tage reichen Allemal… Ist ja nicht so, dass es nicht cool und schön und interessant hier wäre, aber die Tage reichen aus dazu. Selbst einen gemütlichen Tag wie heute liegt noch drin!
Es hat hier hunderte von Hochhäusern in denen eigentlich immer duzende Geschäfte in den Eingang (Hall) gestellt wurde. Die meisten Gebäude sind nicht allein stehend, so dass es mehrere, fast gleiche Türme nebeneinander gibt. Diese Bilden wiederum eine Stadt in sich selber. Riesige Hallen mit Kino, Läden aller Art und natürlich Restaurants aller Art. Dazu kommt eine U-Bahn Station. Im Untergrund, versteht sich…
Es gibt unzählige dieser „City’s“ und es kommen immer mehr dazu. Man(n) kann kaum ein Foto knipsen ohne eine Baustelle darauf wieder zu finden. Fast 24 Stunden am Tag wird hier gebaut. Die Strassenbauten habe ich hier nicht mit eingerechnet, da diese definitiv 24 Stunden am Tag in „Betrieb“ sind. Dies ist mir bereits bei der Ankunft hier Aufgefallen, wie viel hier gebaut wird. Der Bau Lärm ist auch der lauteste Lärm hier, trotz des Massen Verkehrs, „gehupe“ und so.
Was auch typisch ist, sind diese Parkanlagen in bzw. auf den Hochhäuser; hier ein Beispiel
Gestern Abend war ich am Singapur Flyer. Dies ist eines der grössten Riesenräder Überhaupt. Das Ganze ist mit Licht und spektakel rund um den ganzen „ Marina Bay“ (wo das Riesenrad steht) aufgebaut. Gleich daneben befindet sich die neu entstehende Marina City. Diese steht bereits teilweise und wird jetzt auf dem Wasser vergrössert, ausgebaut und, und, und…Das Casino von Singapur ist beispielsweise dort untergebracht. Aber auch Theater oder Konzerte oder sonstige „Kulturgeschichten“ finden hier in einem Open-Air Schauplatz, der irgendwie der Oper von Sidney nachgebaut ist, Platz. Unzählige Menschen essen , trinken, feiern, hören Musik, singen oder geniessen das Angebot der enorm vielen Food Corners oder der Bars mit viel zu lauter und sich überschlagender Musik. Halt wieder eine Stadt in der Stadt. Wobei viele sich irgendwo etwas zu Essen und trinken besorgen und wo es ihnen gerade gefällt, sich mit Freunden, Kollegen und/oder Verwandten hinsetzten und geniessen. Mitten auf das Trottoire (Gehweg, sorry), auf die „Blumeninseln“, auf die vielen Bänke, auf Treppen, was sich halt grad so anbietet. Selbst auf den Strassenrand. Und die Strasse ist wirklich viel befahren. Naja bei 4 bis 6 Spuren….Man muss sogar beim laufen aufpassen, dass man nicht noch in eine sitzende Person läuft, weil man „Hans Guck in die Luft“ spielt und das ganze Spektakel versucht „aufzusaugen“ zwischen den gigantischen Gebäuden die Architektonisch sich jedes Mal selber versuch zu übertreffen. Eindrücklich das Ganze Schauspiel!
Als ich dann allmählich eine gewisse Müdigkeit verspürte, dachte ich mir ich gehe ein wenig durch diese City’s in mein Hostel zurück.
Nach mehreren Stunden! war ich noch nicht in meinem Zimmer angekommen. Dafür durch halb Chinatown, am Raffles Place(Banken Viertel von Singapur) vorbei und hindurch, durch ganz Little India, die City Hall, das Convent Center und wie die Städte, Gebäude und Viertel in der Stadt noch alle heissen… Naja, böse Zungen behaupten, man könne dies auch verlaufen nennen! Hihi
@ Sister: auch am Finger Pier war ich…also einen Finger habe ich schon mal gegrüsst.
Ihr seht, habe somit doch schon einiges gesehen. Habe geplant, dass ich morgen, in den angeblich, wunderschönen Singapur Zoo gehe. Um dann am Montag noch das ganze China Town bei Tageslicht besichtigen zu können, als Abschluss meines Singapur Aufenthaltes.
So schnell es Schön geworden ist, so schnell Regnet es auch schon wieder :-).
Dies heisst, ich höre hier mal besser auf mit Schreiben und flüchte ins trockene, aber extrem kalte (Klimaanlage!) Zimmer. Nur nicht erkälten oder Krank werden jetzt…Aber ohne hält man es eben auch nicht aus…noch schnell meinen Grün Tee aus der Flasche leeren und ab in den trockenen „Kühlschrank“ (mit Bett) ein wenig im Indonesien Reiseführer „stöbern“….mmmhhh, was essen wäre auch nicht schlecht. Dann doch eher Mal nach Little India. Schau mer Mal…
Sorry, hier die Übersetzung...
:-)
Essen ist hier so eine Sache. Das Angebot ist riesig und alle Kontinente sind vorhanden. Alle zwei Meter steig einem ein neuer Geruch in die Nase. Ist ein echtes Erlebnis. Die Geschmacksnerven werden hier voll auf Ihre Kosten kommen.
Gesagt, getan…Ich war also im Zoo. Und weil der sooooo schön war, habe ich die Night Safari gleich mit angehängt.
Der Zoo ist wirklich Super gemacht. Sehr viele Freilaufende Tiere. Einziger Nachteil, wenn z. Bsp. Affen über einem Klettern und dann auf einmal los pis…, mich hat es ja zum Glück nicht erwischt! Aber interessant Berichte zu den einzelnen Tieren und für einmal sind die Shows mit den Tieren wirklich gut und nicht so „billig“ oder auf Tourismus aus. Sondern eben mit sehr viel Informationen und Hintergründen. Sehr gepflegt mit sehr viel Wert auf die Landschaft gelegt. So ist auch der Park in einem Naturschutzgebiet gelegen mit einem kleinen Regenwald. War sehr interessant und informativ. Doch die meisten Besucher waren Inder. Und diese hatten keinerlei anstand. Da sag ich nur WUSA…
Eines meiner high lights ; der weisse Tiger, what a Cat
Habe viele verwandte und freunde gesehen und getroffen…wenn sie schon nicht hier sind, dann gehe ich halt zu Ihnen…Haha
Aber eben es hat auch Flora und Fauna... hier die grösste Blüte der Welt
Die Stadt ist schnell gesagt einfach nur teuer!!! Enorm was für Preise die hier haben. Da ist die Schweiz geradezu ein billig Land. Habe heute für ein kleines Bier (2.5 dl) fast CHF 12.—bezahlt! Und dies bei Selbstbedienung. Zigaretten kosten die billigsten ebenfalls so um die CHF 11.50. Aber nicht nur Alkohol und Tabak ist sehr teuer, alles andere eben auch…
Gestern war ich nochmals in der Stadt(denn ich hatte ja Hunger) und so ging ich in die „Bugis Street“. Dies ist auch wieder so ein Erlebnis für sich. Märkte und Läden wo man hin sieht. So richtig mit Marktschreiern und so. Da gibt es ein Haus, das auf mehreren Etagen Marktstände hat. Da findest Du glaube ich alles. Von den Exotisten Früchten(die ich auch noch nicht kannte, oder annahm dass die nicht essbar sind…) bis zu kitschigem Schmuck und Kleidern und natürlich Food aus allen Nationen bis hin zu komischen und düsteren Sexshop…
Da ich nach dem Essen, Lust auf ein kühles Bier hatte, habe ich mir auch ein solches gegönnt. Ein eisgekühltes Bier auf Singapur Art. Ein Krug Bier auf Eis….
&
Bugis von aussen
Von innen
Bin bereits am Vorbereitungen treffen für meine Reise durch Java. Dank der super Reiseleitung zu Hause(wie schon erwähnt) ist dies nur noch halb so tragisch. Trotzdem bedarf es eines gewissen Aufwandes und dies bedeutet, dass ich nun nicht mehr Euch viel weiter erzählen sollte, sondern mit meiner Planung, Buchung und sonstigen Vorbereitungen weiter machen sollte…Melde mich bestimmt wieder, dann höchstwahrscheinlich aus Jakarta! Also macht`s Gut und noch ein schönen Rest des Pfingst Wochenendes und nicht vergessen
„A de Pfingste, gods am ringste!“
Donnerstag, 20. Mai 2010
Tokio ist Geschichte...
Wenn ihr dies liest, ist Tokio für mich Geschichte…Sicherlich für dieses Jahr!
Habe nochmals die letzten Eindrücke von Japan mitgenommen und sitze im Bus zum Flughafen. Dieser ist ja mehr als 50 Meilen von der Stadt entfernt und nicht wie ursprünglich geschrieben ca. 40 Kilometer…So dauert diese Fahrt etwas mehr als eine Stunde und mir bleibt dabei Zeit diese Stadt langsam kleiner werden zu sehen und Euch dabei nochmals ein wenig über Japan zu erzählen…
Wir haben es bei mir nun kurz nach 7 am Morgen ( Donnerstag).Und mir fällt natürlich nichts besseres ein, als zu „Arbeiten“ und Euch davon zu erzählen. Hihi
Nach dem ich die ganze Nacht mit meinem Big Schatz auf Skype verbringen durfte, und dies geniesse wie nichts anderes :-), habe ich in Windes Eile das Hotel Zimmer geräumt, meine drei Taschen gepackt und bin zu Fuss (!) Richtung City Air Terminal gelaufen (Ich faule Nuss mit Sack und Pack zu Fuss, mmhh). Dazu habe ich bis anhin 35 Minuten ohne Gepäck gebraucht. Heute habe ich das Ganze in 20 Minuten geschafft. Dies aber sicherlich nur, weil Tokio so fürchterlich geweint hat! Das ist bestimmt auch nur wegen meiner Abreise, da bin ich mir fast sicher! Hihi. Dafür läuft über meine Kopfhörer passender Weise Fanta 4. Und kein geringeres Lied als „Sommerregen“! Passt…
Als ich dann endlich in diesem Terminal ankam, hatte ich bestimmt 2 Liter Schweiss verloren, dafür aber 5 Liter Regen aufgesaugt…So viel zum Thema abnehmen..! Aber dazu komme ich ein anderes Mal...
Eigentlich wollte ich Euch ja über meine letzten Eindrücke von Japan, bzw. Tokio erzählen.
Also:
Die Leute auf den Strassen konnten es irgendwie nicht glauben, als ich mit drei Taschen(1 Rucksack auf dem Rücken, 1 Rucksack um den Bauch und eine grosse Laptop Tasche umgeschnallt) durch den strömenden Regen durch die City von Tokio gewandert bin…
Die Japaner legen ja anscheinend (dies ist jedenfalls mein Eindruck) Mega grossen Wert auf die Kleidung. Mindestens 100 Prozent laufen hier in Anzug und Krawatte durch die Strassen. Egal ob 35 Grad oder knapp 30 Grad bei strömendem Pi..-Wetter! Die restlichen 0 Prozent verstecken sich wahrscheinlich ausserhalb der Stadt…Auch die Schuhe spielen dabei irgendwie eine wichtige Rolle! Also, ich nicht ganz Japan konform unterwegs(ausser meinem „Accesoire“, siehe Bild unten), komme so gegen halb 7 an einem „Shrine“ vorbei. (siehe Bild oben) Da musste ich mich doch noch kurz verabschieden und mich für den weinenden Himmel bedanken :-)! Den „Segen“ für meine weitere Reise habe ich (auch trotz meiner Kleidung und Gepäck) bekommen!
Aber Sauber ist die Stadt! Keine Zigaretten kippe, kein Kaugummi, kein Papierchen, einfach nichts auf dem Boden.
So kam ich gut und fröhlich am Buscenter an. Wieder typisch japanisch durfte ich mein Ticket am Automaten lösen…Naja irgendwie habe ich das hinbekommen auch wenn ich den halben Automaten Unterwasser gesetzt habe .-)
Und dann plötzlich, ooops: Menschen die das Gepäck entgegen nehmen(in weissen, Seidenen Handschuhen wohl gemerkt!). Ich steige also in den Bus und der lässt seinen Gas und Hybrid betrieben Motor sogleich das erste Mal „auf heulen“. Kaum habe ich mich hingesetzt, verneigen sich die 3 liebenswerten, hilfsbereiten Japaner, die mein Gepäck im inneren des Buses verstaut haben auch schon und verabschieden so den vorbei fahrnden Bus Richtung Flughafen und wünschen den Insassen eine Gute Reise! Typisch japanisch halt das Ganze! Es wer nicht japanisch, wenn ich nicht kontrolliert worden wäre, dass ich auch wirklich angeschnallt bin! (Klingt komisch, is aber so :-))
So, langsam reicht der ganze Japan „quatsch“! Singapur , im comming!!!!
Somit bin ich nach einer gelungenen Foto „Section“ vom Vorabend bereit für Singapur und freue mich, natürlich sobald ich angekommen bin, Euch die letzen Fotos aus Japan zu veröffentlichen und auf meiner Seite zu zeigen. Leider konnte ich keine Bilder mehr aus dem Bus „knipsen“.(Wäre ja auch irgendwie japanisch gewesen :-)), Fenster, Regen und Spiegelbild waren mir dabei im Wege!
Ich ziehe gerade an hunderten von Reis-Terrassen und ein paar dutzenden Golfplätzen vorbei, dies ist für mich ja auch schon typisch Japanisch (also die Golfplätze). Auf Java werde ich bestimmt noch tausende Reisfelder und Terrassen mehr sehen und auch besuchen. Aber dazu dann, wenn es soweit ist…! Hihi
Ich freue mich nun auf meinen Flug mit Singapur Airline und noch viel wichtiger, mit der A 380! So wie ich es mir gewünscht hatte. Das Check-in verläuft perfekt. Tausende von Menschen bereits auf dem Flughafen. Trotzdem, ich komme, sehe den Check- in Schalter der Singapur Airline und alles läuft wie von selbst…
Mich nimmt eine nette Stewardess in Empfang und drückt mir sogleich einen Gutschein für ein Getränk in die Hand! Anschliessend möchte sie wissen, in welcher Klasse ich Fliege. Ich sage ganz nüchtern „Economy“. Sie weist mir den Weg zu meinem Check-in Schalter. Kein Mensch der ansteht… Beim Check-in sieht die wiederum sehr nette Person ( auch Singapur Airline) die mein Pass besichtigt, dass ich doch gleich mehrmals mit der Singapur Airline die nächste Zeit unterwegs bin. Sofort Zaubert dies ein Lächeln in Ihr Gesicht und damit fünf ((!), unglaublich) weitere Personen werden herbei gerufen/gewunken... Von nun an bin ich der „King“ auf diesem Flughafen…Hihi. Ich kann Sitze wählen, ich werde gefragt ob dies alles zu meinem Interesse ist. Ob sie vielleicht mit meinem Handgepäck behilflich sein dürfen. „Gibt es was um die Zeit bis zu Ihrem Abflug zu verkürzen?“ kommt im perfekten Englisch über Ihre Lippen. Nun bin selbst ich mehr als überrascht…Ist cool, bin ich nun ein VIP? Dies macht bestimmt mein Mundschutz :-).
Soweit so Gut. Dann kann der Flug beginnen…Und schon stehen diese fünf (!) Personen in Reihe und Glied und fangen an sich vor mir zu verneigen!
Dass Nenne ich Mal Service…Da kann Swiss und so weiter gleich einpacken! Wenn dies so weiter geht auf dem Flug, steige ich doch gar nicht mehr aus… Glaub ich fliege von nun an nur noch mit Singapur!
Ihr seht, bei mir ist alles tipi topi, bis auf das, dass ich den einen oder andere anfange zu vermissen. (mein Schatz natürlich am meisten und dies schon lange, knutsch)
Aber auch den einen oder anderen der hier liest, ist 1000% mit dabei !
Ich gehe jetzt durch den Zoll und lasse mich von den Angestellten der Singapur Airline so richtig verwöhnen…
Als ich auf dem Weg zu meinem Gate bin, Steige ich doch fast in die falsche Maschine ein. Nebenan steht eine Swiss Maschine die nach Zürich fliegt. Jööö, ist die Maschine klein daneben der A380.
Der Flieger ist einfach der Hammer! Erst recht, wenn man im Oberen Deck Sitzen darf und in der Economy Class wie First Class bedient, verwöhnt und einem alles (naja fast alles) schon von den Lippen abgelesen wird…
Ohne scheiss, wenn einer von Euch in nächster Zeit Mal verreisen sollte und auf diesem Wege die Möglichkeit hat mit der A 380 zu fliegen, MACH ES! Man hört keine (naja, fast keine) Motorengeräusche. Ich bin ja bis anhin noch nicht wirklich wenig geflogen oder verreist. Aber dies ist einfach „Geil“. Es ist mehr als „nur“ ein Erlebnis. Es ist schlicht der Hammer! Da kann der Schlafwaggon von der SBB nicht mithalten...
Bin im Moment über den Philippinen und geniesse den Blick von meinen Fenster Richtung Wasser… Für die, die es interessiert, dies heisst für mich:
Noch etwas mehr als 3 Stunden Flug
oder noch 2200 Meilen und dies bei einer Höhe von 39913 Fuss oder eben 12165 Meter über Meer…
Eine Geschwindigkeit von 528 mph oder 865 km/h… egal, wen interessiert’s!
Ein Entertainment Programm das ist so was von genial! Nein, sicher nicht wegen den paar Details die Ihr soeben gelesen habt. Dies ist und bleibt Standart. Aber CD's aus allen Ländern. Filme aus allen Ländern und Spiele ohne Ende. Lernprogramme sind ebenfalls vorhanden. Infos über die angeflogen Stadt mit Sprachführer etc. etc. etc. Das hört gar nicht mehr auf. Die Zeitschrift die das Programm erklärt, ist dicker als der „duty-free“ Katalog. Und der ist ebenfalls wirklich nicht dünn!
Somit habe ich mich wieder für die Fanta 4 entschieden. Yes! :-) Wirklich alles dabei. Filme, Musik, Games, Infos über Städte, Zielflughafen, Zielort und, und, und, und…da reichen nicht mal 24 Stunden Flug aus, um all dies in (halben oder vollen Zügen) zu geniessen …Ich bin schlecht hin und weg und somit sprachlos! Ich und sprachlos, mmmhhh, wusste selber nicht mehr dass dies noch möglich ist !!!
So, noch 3 Stunden Flug und dann bin ich am Ziel der nächsten „Etappe“ angekommen. Auch wenn ich gerade mein Reiseprogramm angesehen habe und festgellt habe, dass ich einen viel zu kurzen Aufenthalt in Singapur eingeplant habe! Dies bedeutet nun, kaum auf dem Boden werde ich mich mit Undine(meine Reisführerin im Globetrotter Büro Luzern) bald möglichst in Verbindung setzten um mein Programm das erste Mal so richtig durcheinander zu wirbeln.
Naja, es werden voraussichtlich ein paar Tage auf Java dafür geopfert. Undine ist nämlich soeben von da wieder zurück gekehrt und hat mir ein so super liebes Mail gemacht und mir liebenswerter Weise alle möglichen Tips gesendet mit Links zu genialen Übernachtungsmöglichkeiten, Reisroute, Insidertips und, und, und, und… einfach cool.
Also, Flug schieben und Singapur ein, zwei oder drei? Tage mehr geniessen…
Ja, da ich so viel und lange unterwegs bin, hört es ja gar nicht mehr auf mit schreiben. Habt ihr gemerkt das ich viel zu viel Zeit hatte um zu schreiben? Hoffe konnte mit den letzten Tokio „Pics“ die üble Unlust dies zu lesen, zerstören.
Falls ihr Euch nervt, freut oder wie und was auch immer, guckst Du rechts, kannst Du Stimme abgeben und dies ohne dich gleich einbürgern zu lassen…
Falls ich nochmals aus dem Flieger aussteige, melde ich mich aus Singapur!
Und da ich ja alles auf die Website gepostet habe, bin ich wohl aus dem Flieger ausgestiegen und in Singapur angekommen und falle gleich Fix und fertig in mein Bettchen… Eins weiss ich jetzt schon, Singapur sieht auch sehr interessant aus. Habe schon das eine oder andere spezielle hier gesehen. Dazu im nächsten Beitrag…
Habe nochmals die letzten Eindrücke von Japan mitgenommen und sitze im Bus zum Flughafen. Dieser ist ja mehr als 50 Meilen von der Stadt entfernt und nicht wie ursprünglich geschrieben ca. 40 Kilometer…So dauert diese Fahrt etwas mehr als eine Stunde und mir bleibt dabei Zeit diese Stadt langsam kleiner werden zu sehen und Euch dabei nochmals ein wenig über Japan zu erzählen…
Wir haben es bei mir nun kurz nach 7 am Morgen ( Donnerstag).Und mir fällt natürlich nichts besseres ein, als zu „Arbeiten“ und Euch davon zu erzählen. Hihi
Nach dem ich die ganze Nacht mit meinem Big Schatz auf Skype verbringen durfte, und dies geniesse wie nichts anderes :-), habe ich in Windes Eile das Hotel Zimmer geräumt, meine drei Taschen gepackt und bin zu Fuss (!) Richtung City Air Terminal gelaufen (Ich faule Nuss mit Sack und Pack zu Fuss, mmhh). Dazu habe ich bis anhin 35 Minuten ohne Gepäck gebraucht. Heute habe ich das Ganze in 20 Minuten geschafft. Dies aber sicherlich nur, weil Tokio so fürchterlich geweint hat! Das ist bestimmt auch nur wegen meiner Abreise, da bin ich mir fast sicher! Hihi. Dafür läuft über meine Kopfhörer passender Weise Fanta 4. Und kein geringeres Lied als „Sommerregen“! Passt…
Als ich dann endlich in diesem Terminal ankam, hatte ich bestimmt 2 Liter Schweiss verloren, dafür aber 5 Liter Regen aufgesaugt…So viel zum Thema abnehmen..! Aber dazu komme ich ein anderes Mal...
Eigentlich wollte ich Euch ja über meine letzten Eindrücke von Japan, bzw. Tokio erzählen.
Also:
Die Leute auf den Strassen konnten es irgendwie nicht glauben, als ich mit drei Taschen(1 Rucksack auf dem Rücken, 1 Rucksack um den Bauch und eine grosse Laptop Tasche umgeschnallt) durch den strömenden Regen durch die City von Tokio gewandert bin…
Die Japaner legen ja anscheinend (dies ist jedenfalls mein Eindruck) Mega grossen Wert auf die Kleidung. Mindestens 100 Prozent laufen hier in Anzug und Krawatte durch die Strassen. Egal ob 35 Grad oder knapp 30 Grad bei strömendem Pi..-Wetter! Die restlichen 0 Prozent verstecken sich wahrscheinlich ausserhalb der Stadt…Auch die Schuhe spielen dabei irgendwie eine wichtige Rolle! Also, ich nicht ganz Japan konform unterwegs(ausser meinem „Accesoire“, siehe Bild unten), komme so gegen halb 7 an einem „Shrine“ vorbei. (siehe Bild oben) Da musste ich mich doch noch kurz verabschieden und mich für den weinenden Himmel bedanken :-)! Den „Segen“ für meine weitere Reise habe ich (auch trotz meiner Kleidung und Gepäck) bekommen!
Aber Sauber ist die Stadt! Keine Zigaretten kippe, kein Kaugummi, kein Papierchen, einfach nichts auf dem Boden.
So kam ich gut und fröhlich am Buscenter an. Wieder typisch japanisch durfte ich mein Ticket am Automaten lösen…Naja irgendwie habe ich das hinbekommen auch wenn ich den halben Automaten Unterwasser gesetzt habe .-)
Und dann plötzlich, ooops: Menschen die das Gepäck entgegen nehmen(in weissen, Seidenen Handschuhen wohl gemerkt!). Ich steige also in den Bus und der lässt seinen Gas und Hybrid betrieben Motor sogleich das erste Mal „auf heulen“. Kaum habe ich mich hingesetzt, verneigen sich die 3 liebenswerten, hilfsbereiten Japaner, die mein Gepäck im inneren des Buses verstaut haben auch schon und verabschieden so den vorbei fahrnden Bus Richtung Flughafen und wünschen den Insassen eine Gute Reise! Typisch japanisch halt das Ganze! Es wer nicht japanisch, wenn ich nicht kontrolliert worden wäre, dass ich auch wirklich angeschnallt bin! (Klingt komisch, is aber so :-))
So, langsam reicht der ganze Japan „quatsch“! Singapur , im comming!!!!
Somit bin ich nach einer gelungenen Foto „Section“ vom Vorabend bereit für Singapur und freue mich, natürlich sobald ich angekommen bin, Euch die letzen Fotos aus Japan zu veröffentlichen und auf meiner Seite zu zeigen. Leider konnte ich keine Bilder mehr aus dem Bus „knipsen“.(Wäre ja auch irgendwie japanisch gewesen :-)), Fenster, Regen und Spiegelbild waren mir dabei im Wege!
Ich ziehe gerade an hunderten von Reis-Terrassen und ein paar dutzenden Golfplätzen vorbei, dies ist für mich ja auch schon typisch Japanisch (also die Golfplätze). Auf Java werde ich bestimmt noch tausende Reisfelder und Terrassen mehr sehen und auch besuchen. Aber dazu dann, wenn es soweit ist…! Hihi
Ich freue mich nun auf meinen Flug mit Singapur Airline und noch viel wichtiger, mit der A 380! So wie ich es mir gewünscht hatte. Das Check-in verläuft perfekt. Tausende von Menschen bereits auf dem Flughafen. Trotzdem, ich komme, sehe den Check- in Schalter der Singapur Airline und alles läuft wie von selbst…
Mich nimmt eine nette Stewardess in Empfang und drückt mir sogleich einen Gutschein für ein Getränk in die Hand! Anschliessend möchte sie wissen, in welcher Klasse ich Fliege. Ich sage ganz nüchtern „Economy“. Sie weist mir den Weg zu meinem Check-in Schalter. Kein Mensch der ansteht… Beim Check-in sieht die wiederum sehr nette Person ( auch Singapur Airline) die mein Pass besichtigt, dass ich doch gleich mehrmals mit der Singapur Airline die nächste Zeit unterwegs bin. Sofort Zaubert dies ein Lächeln in Ihr Gesicht und damit fünf ((!), unglaublich) weitere Personen werden herbei gerufen/gewunken... Von nun an bin ich der „King“ auf diesem Flughafen…Hihi. Ich kann Sitze wählen, ich werde gefragt ob dies alles zu meinem Interesse ist. Ob sie vielleicht mit meinem Handgepäck behilflich sein dürfen. „Gibt es was um die Zeit bis zu Ihrem Abflug zu verkürzen?“ kommt im perfekten Englisch über Ihre Lippen. Nun bin selbst ich mehr als überrascht…Ist cool, bin ich nun ein VIP? Dies macht bestimmt mein Mundschutz :-).
Soweit so Gut. Dann kann der Flug beginnen…Und schon stehen diese fünf (!) Personen in Reihe und Glied und fangen an sich vor mir zu verneigen!
Dass Nenne ich Mal Service…Da kann Swiss und so weiter gleich einpacken! Wenn dies so weiter geht auf dem Flug, steige ich doch gar nicht mehr aus… Glaub ich fliege von nun an nur noch mit Singapur!
Ihr seht, bei mir ist alles tipi topi, bis auf das, dass ich den einen oder andere anfange zu vermissen. (mein Schatz natürlich am meisten und dies schon lange, knutsch)
Aber auch den einen oder anderen der hier liest, ist 1000% mit dabei !
Ich gehe jetzt durch den Zoll und lasse mich von den Angestellten der Singapur Airline so richtig verwöhnen…
Als ich auf dem Weg zu meinem Gate bin, Steige ich doch fast in die falsche Maschine ein. Nebenan steht eine Swiss Maschine die nach Zürich fliegt. Jööö, ist die Maschine klein daneben der A380.
Der Flieger ist einfach der Hammer! Erst recht, wenn man im Oberen Deck Sitzen darf und in der Economy Class wie First Class bedient, verwöhnt und einem alles (naja fast alles) schon von den Lippen abgelesen wird…
Ohne scheiss, wenn einer von Euch in nächster Zeit Mal verreisen sollte und auf diesem Wege die Möglichkeit hat mit der A 380 zu fliegen, MACH ES! Man hört keine (naja, fast keine) Motorengeräusche. Ich bin ja bis anhin noch nicht wirklich wenig geflogen oder verreist. Aber dies ist einfach „Geil“. Es ist mehr als „nur“ ein Erlebnis. Es ist schlicht der Hammer! Da kann der Schlafwaggon von der SBB nicht mithalten...
Noch etwas mehr als 3 Stunden Flug
oder noch 2200 Meilen und dies bei einer Höhe von 39913 Fuss oder eben 12165 Meter über Meer…
Eine Geschwindigkeit von 528 mph oder 865 km/h… egal, wen interessiert’s!
Ein Entertainment Programm das ist so was von genial! Nein, sicher nicht wegen den paar Details die Ihr soeben gelesen habt. Dies ist und bleibt Standart. Aber CD's aus allen Ländern. Filme aus allen Ländern und Spiele ohne Ende. Lernprogramme sind ebenfalls vorhanden. Infos über die angeflogen Stadt mit Sprachführer etc. etc. etc. Das hört gar nicht mehr auf. Die Zeitschrift die das Programm erklärt, ist dicker als der „duty-free“ Katalog. Und der ist ebenfalls wirklich nicht dünn!
Somit habe ich mich wieder für die Fanta 4 entschieden. Yes! :-) Wirklich alles dabei. Filme, Musik, Games, Infos über Städte, Zielflughafen, Zielort und, und, und, und…da reichen nicht mal 24 Stunden Flug aus, um all dies in (halben oder vollen Zügen) zu geniessen …Ich bin schlecht hin und weg und somit sprachlos! Ich und sprachlos, mmmhhh, wusste selber nicht mehr dass dies noch möglich ist !!!
So, noch 3 Stunden Flug und dann bin ich am Ziel der nächsten „Etappe“ angekommen. Auch wenn ich gerade mein Reiseprogramm angesehen habe und festgellt habe, dass ich einen viel zu kurzen Aufenthalt in Singapur eingeplant habe! Dies bedeutet nun, kaum auf dem Boden werde ich mich mit Undine(meine Reisführerin im Globetrotter Büro Luzern) bald möglichst in Verbindung setzten um mein Programm das erste Mal so richtig durcheinander zu wirbeln.
Naja, es werden voraussichtlich ein paar Tage auf Java dafür geopfert. Undine ist nämlich soeben von da wieder zurück gekehrt und hat mir ein so super liebes Mail gemacht und mir liebenswerter Weise alle möglichen Tips gesendet mit Links zu genialen Übernachtungsmöglichkeiten, Reisroute, Insidertips und, und, und, und… einfach cool.
Also, Flug schieben und Singapur ein, zwei oder drei? Tage mehr geniessen…
Ja, da ich so viel und lange unterwegs bin, hört es ja gar nicht mehr auf mit schreiben. Habt ihr gemerkt das ich viel zu viel Zeit hatte um zu schreiben? Hoffe konnte mit den letzten Tokio „Pics“ die üble Unlust dies zu lesen, zerstören.
Falls ihr Euch nervt, freut oder wie und was auch immer, guckst Du rechts, kannst Du Stimme abgeben und dies ohne dich gleich einbürgern zu lassen…
Falls ich nochmals aus dem Flieger aussteige, melde ich mich aus Singapur!
Und da ich ja alles auf die Website gepostet habe, bin ich wohl aus dem Flieger ausgestiegen und in Singapur angekommen und falle gleich Fix und fertig in mein Bettchen… Eins weiss ich jetzt schon, Singapur sieht auch sehr interessant aus. Habe schon das eine oder andere spezielle hier gesehen. Dazu im nächsten Beitrag…
Mittwoch, 19. Mai 2010
Die letzten Stunden in Tokio...
Die letzten Stunden in Tokio sind bereits wieder angebrochen…
Das Wetter ist auch am umschlagen und die ersten Tropfen fallen vom Himmel!
Bis jetzt hatte ich eigentlich super schönes und angenehmes Wetter. Auch wenn es mir doch das eine oder andere Mal den Schweiss ins Gesicht getrieben hat...:-)
Mich stört dies wenig, da ich eigentlich nicht mehr viel draussen unterwegs sein werde.
Es heisst nun Wäsche waschen, packen und bald mal schlafen gehen, damit ich morgen sehr früh los kann Richtung Flughafen und somit Richtung Singapur…
Mein Eindruck vom Japanischen New York ist definitiv geblieben.
Es läuft einfach alles viel Disziplinierter als in New York. Es sind alle Wege in der U-Bahn am Boden mit Kleber versehen, wo man wie in welche Richtung läuft. Beim anstehen, um in die U-Bahn Wagons zu gelangen, sind weitere Markierungen, damit man richtig ansteht. Es gibt kein drängen oder neben der Markierung stehen. Jeder hält sich daran, selbst während der „Rush Hour“! Es sind Millionen von Menschen gleichzeitig unterwegs und in den Metrostationen. Viele haben es eilig und pressant. Hektik kommt hier aber nie auf. Dank der eisernen Disziplin aller!
Auch auf den Strassen gibt es diese Markierungen. Also selbst auf den Gehwegen und an Zebrastreifen hält man sich strikt an diese Markierungen.Ich denke aber auch, dass diese Stadt nie funktionieren würde ohne diese Disziplin.
Ich werde sehr viele Eindrücke von dieser Stadt mitnehmen dürfen. Diese sind leider auf Fotos oder eben auf Video nicht festzuhalten.
Heute Morgen bin ich kurz vor 5 Uhr aus dem Hotelzimmer verschwunden. Ich musste doch unbedingt den Fischmarkt sehen! Dies ist schon ein Erlebnis Pur! Leider gibt es vom Handel in den Hallen keine Bilder. Man benötigt einen Spezial Ausweis um überhaupt reinzukommen. Auf den Strassen und den Gassen Rund um den Fischmarkt gibt es tausende von Läden die alles möglich aus Fisch und Gemüse anbieten. Auch da ist es schon sehr interessant wie das zu und her geht.
Auch die Rainbow Bridge habe ich nun endlich gesehen und Fotografiert. Werde heute beim ein dunkeln sicherlich nochmals dahin fahren und Fotos schiessen. Mit der Schwebebahn auf die „Insel“ vor den Stadtkern. Toller ausblick. Freue mich schon, diesen auch noch im ganzen Neonlicht zu sehen! Wird bestimmt ein super Tokyo Abschluss…
Werde, falls erwünscht gerne noch ein paar Bilder hier reinsetzten. Auf der rechten Seite findet Ihr übrigens eine abstimmung :-).
Melde mich gerne wieder, dann aus Singapur...
Das Wetter ist auch am umschlagen und die ersten Tropfen fallen vom Himmel!
Bis jetzt hatte ich eigentlich super schönes und angenehmes Wetter. Auch wenn es mir doch das eine oder andere Mal den Schweiss ins Gesicht getrieben hat...:-)
Mich stört dies wenig, da ich eigentlich nicht mehr viel draussen unterwegs sein werde.
Mein Eindruck vom Japanischen New York ist definitiv geblieben.
Es läuft einfach alles viel Disziplinierter als in New York. Es sind alle Wege in der U-Bahn am Boden mit Kleber versehen, wo man wie in welche Richtung läuft. Beim anstehen, um in die U-Bahn Wagons zu gelangen, sind weitere Markierungen, damit man richtig ansteht. Es gibt kein drängen oder neben der Markierung stehen. Jeder hält sich daran, selbst während der „Rush Hour“! Es sind Millionen von Menschen gleichzeitig unterwegs und in den Metrostationen. Viele haben es eilig und pressant. Hektik kommt hier aber nie auf. Dank der eisernen Disziplin aller!
Auch auf den Strassen gibt es diese Markierungen. Also selbst auf den Gehwegen und an Zebrastreifen hält man sich strikt an diese Markierungen.Ich denke aber auch, dass diese Stadt nie funktionieren würde ohne diese Disziplin.
Ich werde sehr viele Eindrücke von dieser Stadt mitnehmen dürfen. Diese sind leider auf Fotos oder eben auf Video nicht festzuhalten.
Heute Morgen bin ich kurz vor 5 Uhr aus dem Hotelzimmer verschwunden. Ich musste doch unbedingt den Fischmarkt sehen! Dies ist schon ein Erlebnis Pur! Leider gibt es vom Handel in den Hallen keine Bilder. Man benötigt einen Spezial Ausweis um überhaupt reinzukommen. Auf den Strassen und den Gassen Rund um den Fischmarkt gibt es tausende von Läden die alles möglich aus Fisch und Gemüse anbieten. Auch da ist es schon sehr interessant wie das zu und her geht.
Auch die Rainbow Bridge habe ich nun endlich gesehen und Fotografiert. Werde heute beim ein dunkeln sicherlich nochmals dahin fahren und Fotos schiessen. Mit der Schwebebahn auf die „Insel“ vor den Stadtkern. Toller ausblick. Freue mich schon, diesen auch noch im ganzen Neonlicht zu sehen! Wird bestimmt ein super Tokyo Abschluss…
Werde, falls erwünscht gerne noch ein paar Bilder hier reinsetzten. Auf der rechten Seite findet Ihr übrigens eine abstimmung :-).
Melde mich gerne wieder, dann aus Singapur...
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